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Montag, 27. April 2015

Beauty: Ginger Hair

Ich bin nicht von Natur aus rothaarig. Ich wäre es gern – oh Gott wie gerne ich es wäre. Denn meiner Meinung nach ist es doch die einzige Haarfarbe die mir richtig gut steht. Auch wenn das im Auge des Betrachters liegt. Ich stehe allerdings auch dazu, dass ich nur ein gefakter Rotschopf bin und alle paar Monate beim Friseur meines Vertrauens nachhelfen lassen.  Aber ich war auch schon Blond, Wasserstoffblond, Brünett, Schwarz mit blauen Strähnen (dazu keinen weiteren Kommentar!), allerlei bunte Strähnen und so weiter. Mein Haupthaar hat wirklich schon einige haarige Fehltritte mitmachen müssen. Nicht nur farbtechnisch gesehen, sondern auch vom Schnitt. Letztes Jahr entschied ich mich dazu bei einem sehr teuren Friseur in Düsseldorf meine Haare färben und schneiden zu lassen. Was dabei rauskam, war so unfassbar unbefriedigend, dass ich am nächsten Tag zu einem anderen Friseur gegangen bin und ihn retten ließ, was noch zu retten war. Das ist jetzt knapp ein Jahr her und meine Haare nehmen langsam eine annehmbare Länge an. Ich bereue es immer noch sie vor 4 Jahre auf Boblänge abgeschnitten zu haben. Jetzt habe ich das Gefühl ich muss um jeden Zentimeter kämpfen. Eigentlich wollte ich darauf aber gar nicht hinaus. Denn heute soll es nicht um meine Haarstories gehen (wenn euch das interessiert, mache ich trotzdem gerne mal was dazu) sondern meine Haarpflege-Routine, die ich bei meinen roten Haaren anwenden.


Waschen
Zum Waschen benutze ich das Shampoo aus der Vidal Sassoon Kollektion für coloriertes Haar. Meine Haare werden auch mit Wella Farbe gefärbt. Ich weiß nicht ob es einen Unterschied macht, wenn ich anderes Shampoo für gefärbte Haare benutzen würde, aber ich komme mit diesem sehr gut zurecht und habe das Gefühl, die Farbe bleibt länger in den Haaren.
Pflege
Da ich meine Haare fast durchgehend färbe seit ich 15 bin, sind meine Haare trotz mehrmaligen Bob—Varianten durchaus angegriffen. Das bleibt aber auch nicht aus. Daher habe ich mir passend zum Shampoo ebenfalls eine Spülung für coloriertes Haar gekauft. Meine dicken Haare lassen sich danach so viel leichter kämmen und es dauert keine 30 Minuten mehr, bis ich die ganzen Knoten gelöst bekomme.
Pflege Teil 2 und Auffrischen der Farbe
Ich gestehe: Ich benutze fast nie eine Haarkur. Meist komm ich wirklich gut mit meiner Spülung aus, da scheint es mir zum einen oft unsinnig eine Haarkur zu verwenden und zum anderen hab ich fast nie Zeit dafür, weil ich immer spät dran bin. Vor einigen Wochen bekam ich von einer befreundeten Friseurin den Tipp mit einer Farbpflegecreme zu arbeiten. Für wenige Haarwäschen verleiht es dem Haar einen neuen Glanz und mehr Farbkraft. Wichtig bei der Mischung ist, dass ihr es mit einer Kur zusammen mischt, mit einer Spülung klappt das aus irgendwelchen Gründen nicht so gut. Je nachdem wie intensiv ihr die Farbe haben wollt, desto weniger Kur braucht ihr bzw. mehr Farbe. Und dann circa 10 Minuten einwirken lassen und anschließend auswaschen. Alle paar Wochen probiere ich es mal aus. Die für mich perfekte Mischung hab ich noch nicht gefunden, es war zum Glück aber auch nie die super Katastrophe. 


Styling
Anschließend geht es ans Föhnen. In 99% der Fälle einfach Kopf über an föhnen und danach vom Scheitel aus nach unten, damit die Mähne nicht so absteht wie bei einem Löwen. Wenn ich mal mehr Zeit habe, mich für einen besonderen Anlass fertig machen oder im simpelsten Sinne genug Zeit, teile ich meine Haare zuerst in zwei Teile. Diese Teile dann in einzelne Partien, die ich mit großen Klammern wegstecke. So föhne ich dann Partie für Partie bis meine Haare vollständig trocken sind. Ich föhne fast immer vom Ansatz her nach unten, damit sie einigermaßen glatt aussehen ohne dass ich das Glätteisen noch anschmeißen muss. Wenn ich dann immer noch Zeit habe und mir meine Wirbel so unfassbar auf den Senkel gehen, glätte ich sogar noch einmal nach. Aber das kommt selten vor. Wenn ich also glätte oder Locken machen möchte, benutze ich meist noch dasStraight & Smooth Spray für besonders dickes Haar von ghd. 


 Viel mehr passiert mit meinen Haaren auch nicht. Da ich, wie hier bereits erwähnt, zwei linke Hände habe und mir ausgefallene Frisuren nur ganz selten gelingen. Ich nehme gerne Videolinks, ausführliche Erklärungen oder andere Anregungen für Frisuren bei mittellangem Haar entgegen. Alle Produkte habe ich für euch mal verlinkt, eventuell ist ja für den ein oder anderen etwas dabei.

Wie sieht eure Haarpflege Routine aus? Habt ihr Tipps, was ich unbedingt mal ausprobieren sollte?




 

Samstag, 25. April 2015

Inspiration: What’s in my bag

Servus! Heute geht es im Blogpost im weitesten Sinne um den Bildhintergrund. Denn der ist mittlerweile fast genauso wichtig, wie das Zeug im Vordergrund. Wollt ihr etwas schön drapieren, aber der Fußboden ist bekleckert oder die olle Bettdecke hat einen Schokifleck, wird das vermutlich auffallen. Und nicht besonders toll wirken. Denn diese Makel ziehen sehr oft den Blick auf sich, egal was da Schönes im Vordergrund hübsch beisammen liegt. Deswegen könnt ihr bei Instagram sehr oft sehr schöne Hintergründe sehen. Liebevoll wird ausgesucht, WORAUF ich meine Sachen lege. Und das passiert nicht durch Zauberhand und man muss auch nicht halb Berlin nach coolen Untergründen absuchen. Das zeigen wir euch nämlich heute. 


WENN man sich also schon die Mühe macht und drapiert die Pieces liebevoll, achtet man am besten auf die Gesamtsituation. Das macht besonders Sinn, wenn man mehrere Accessoires zeigen möchte. So wie Ilka und ich heute: Wir haben euch mal unseren Tascheninhalt ausgekippt – und fix zusammengelegt. Denn gekrumpelt auf einem Haufen sieht’s halt einfach nicht so geil aus und man erkennt die einzelnen Komponenten auch alles andere als gut. Ich kann sagen, dass die Fotos bei mir rund 15 Minuten gedauert haben. Inklusive drapieren und knipsen. Geht also wirklich recht schnell.

Und beim Boden haben wir getrickst. Der ist nämlich von Dawanda. Beim Shop Photographersfriend durften wir uns jeweils einen solchen "Backdrop" aussuchen und haben uns für zwei verschiedene Modelle entschieden. Ilka für eine etwas dunklere und ich für die weiße Variante. Meins sieht zum Beispiel aus wie heller Holzboden – ist aber fake. Rasch auf den Altbauboden gelegt und schon wirkt das gesamte Bild heller und ruhiger. Denn mein WG-Boden ist klassisch hellbraun, was als Untergrund einfach nicht so toll aussieht. Zum Vergleich zeigen euch am Ende des Blogposts zwei Bilder: Einmal die Größe des Bodens, der auf meinem Altbauboden liegt und einmal Ilkas Tascheninhalt ganz normal auf ihrem Schreibtisch geknipst. Wirkt einfach langweiliger und nicht so lebendig, wie mit dem strukturierten Untergrund.

Wenn wir den Fotoboden nicht brauchen, wird er einfach zusammengerollt und weggepackt. 

EILEEN



 ILKA




UND SO SIEHT'S OHNE BODEN BZW. AUF DEM ALTBAUBODEN AUS: 



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Freitag, 24. April 2015

Outfit: Hey London

Ich bin emotional noch total gefickt. Oh tschuldigung, böses Wort. Aber was da gerade bei „Grey's Anatomy“ passiert, ist wirklich tragisch. Ich liebe die Serie seit zehn Jahren - und der neuste Serientod ist alles andere als duldbar. Ich spoiler euch jetzt nicht hier zu, keine Sorge. Ich schau mir die Folge heute Abend erst einmal selbst an - inklusive Taschentuch-Schnief hoch zehntausend. Das ist ja manchmal nicht so easy, wenn du in einer Unterhaltungsredaktion arbeitest. Da bekommst du eh alles gespoilert, du recherchierst das Thema ja und liest dir dienstlich durch, was passiert ist. So wurde mir schon das Ende von „HIMYM“ und das Ausscheiden von Charlie Sheen bei „TAAHF“ vorweg genommen. Ich sag mal so: Wer von euch noch immer „Grey's“ guckt, sollte sich die aktuelle US-Folge dringend ansehen. Und mir via Snapchat (eileen_ezvb) bitte schreiben - ich schluchze dann kollektiv mit euch!

Erst mal die Sonnenbrille aus der Tasche angeln
 
Der heutige Post geht aber nicht (nur) um meine emotionale Folter. Ich zeige euch hier mal wieder, dass Schwarz meinen Kleiderschrank beherrscht. Vier wunderbar sonnige Tage in London dienen halt noch lange nicht dazu, mich in ein Blümchenkleid zu stecken. Immerhin pfiff der Wind wirklich schlimm durchs Haar - sämtliche Frisuren-Versuche scheiterten schon 50 Meter abseits der Hoteltür. Kaum auf der Straße, duchwuschelte der Wind einfach einmal alles und ich zuppelte mir im Minutentakt wieder die Strähnen hinters Ohr. Meine Augen tränten dank Windzug und meine Nase schniefte. Gut, dass Toko DAS nicht ständig auf der Kamera festgehalten hat. Wirklich, das wollt ihr bestimmt nicht sehen. Immerhin: Ich wurde nicht als typischer Touri enttarnt. Ab und an fragten mich Mädels auch mal nach dem Weg. Aber den kann ich schon nicht in Deutschland erklären, also versuchte ich das auch erst gar nicht in Great Britain.

Ich trug also mein schwarzes Kleid von H&M aus einer Uralt-Kollektion und dazu meine Lederjacke. Ein Klassiker halt. Heute im Berliner Büro trage ich übrigens mal pfirsichfarbene Schuhe und ein blaues Shirt - bei über 20 Grad habe ich ausnahmsweise mal die schwarze Shirt-Front auf der Kleiderstange gelassen. :)

PS: Noch zwei Stunden arbeiten bis zum Wochenende. Yeeeeey!





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Dienstag, 21. April 2015

Inspiration: Emma Elwin

Oh, Emma! Wir sind entzückt von der schwedischen Bloggerin Emma Elwin von Makeitlast. Sie ist stilsicher, setzt sich schon lange für Nachhaltigkeit ein und brachte nun zusammen mit Gina Tricot eine eigene Kollektion auf den Markt. Nachdem Blogger-Kollegin Pernille Teisbaek mit ihrer Kollektion bereits vorgelegt hat. Gina Tricot kennt ihr wahrscheinlich alle - und dass das Label gerne mit Bloggern kooperiert, ist auch nichts neues. Die Kollektion von Emma ist aber unser bisheriger Liebling. Schön clean, mit gut aufeinander abgestimmten Farben und halt irgendwie typisch skandinavisch. Gut - Emma ist so fotogen, dass sie selbst Model sein könnte und steht für ihre Kollektion natürlich auch Model. An ihr sehen die Pieces toll aus, einen Vorgeschmack seht ihr in der Collage hier - oder schaut euch einfach mal unten im Blogpost das Video mit ihr an. 
Emma wirkt super-sympathisch und achtet als Öko-Verfechterin darauf, dass die Kollektion aus umweltfreundlichen Fasern besteht. Ihr Motto? "Buy less, choose well, make it last". An Emma kann ich mir die ein oder andere Scheibe abschneiden. Ich frage mich mittlerweile schon öfter, ob ich dieses zehnte Shirt wirklich brauche und habe mein Kaufverhalten seit ich in Berlin lebe schon geändert. Gut, ich verdiene nun auch mehr und kann bewusster einkaufen, als noch zu Unizeiten. Ich gebe mehr Geld für ein Teil aus, als mir woanders für die Hälfte den Warenkorb zu füllen. Aber von Emmas Engagement für Umwelt und das noch bewusstere Kaufen kann ich durchaus noch einiges lernen. Wenn euch das Thema interessiert, könnt ihr ein Interview mit Emma auf der Homepage von Gina Tricot nachlesen. 

Meine beiden Lieblingsteile seht ihr in der Collage als Freisteller - das graue Shirt und die weiße Culotte. Ob mir das steht? Ich bin mir ehrlich gesagt nicht so sicher, immerhin bedecke ich gerne den Hüftspeck mit längeren Shirts - aber man sollte sich einfach mal was trauen. Und in der Umkleide sehe ja auch erstmal nur ich das Ergebnis. Emmas persönlicher Favorit ist das weiße Kleid - was ihr auch ausgesprochen gut steht. Aber etwas anderes haben wir auch nicht erwartet. Online könnt ihr die komplette Kollektion shoppen - wobei einige Teile schon ausverkauft sind. 

SCHAUT EUCH HIER DAS VIDEO MIT EMMA AN




* In Zusammenarbeit mit Gina Tricot 


Sonntag, 19. April 2015

Outfit: Cool Kids

Die Uni hat wieder angefangen und ich befinde mich wieder in dem Strudel aus Unileben und Bürojob. Ich bin eigentlich immer ab 7 Uhr unterwegs und nicht vor 19 Uhr zuhause. Aber ich darf mich nicht beklagen. Ich hab es mir ja so ausgesucht. Geld verdienen steht halt neben dem Studieren ganz oben. Desto mehr genieße ich meine Wochenenden, an denen ich nur wenig für die Uni vor- oder nacharbeiten muss. An dem Tag als die Fotos entstanden sind, war ich mit meinem Liebsten und seinem besten Kumpel im Freilichtmuseum. Klingt prinzipiell erstmal nicht so spannend, gebe ich ja zu. An diesem Wochenende fand dort aber eine kleine nostalgische Kirmes mit richtig alten Fahrgeschäften statt. Das dagegen war dann doch wieder spannend. Das Freilichtmuseum ist riesig und ohne die Jungs hätte ich den Ausgang wohl nach diversen Abzweigungen bestimmt nicht mehr gefunden. Eileen erst recht nicht. Ihr Orientierungssinn ist noch mieser als meiner. Die Fotos sind also mitten im nirgendwo an einer alten Mühle entstanden. Ich habe mich endlich mal getraut meine neue Lederimitat-Lookalike Hose von Vila anzuziehen, die ich mir letzten Monat in Kopenhagen gekauft hatte. Eigentlich war ich immer dagegen mir eine zu kaufen. So genau weiß ich gar nicht warum, denn an anderen fand ich sowas immer ganz toll. Klar sie wirft schon Falten, aber welche Hose tut das nicht, wenn wir mal ehrlich sind. Dazu ein schlichtes graues Shirt mit Lederbesatz am Halsausschnitt von  Warehouse (auch aus der Kopenhagenausbeute), meinen neuen Lieblingsschal vom Flohmarkt (damals ein riesen Renner bei H&M), eine kleine Tasche von Bershka (ich hatte einfach noch nichts in weiß) und die Espandrilles von Samsoe & Samsoe. Ein wirklich bequemes Outfit, in dem ich mich als Farbjunkie (hier dürft ihr alle mal eine Runde laut lachen!) super wohlfühle. Die Fotos sind ausnahmsweise mal nicht mit der Kamera meines Freundes gemacht worden. Wir haben ein anderes Objektiv (1,8 ; 50mm Weitwinkel-Objektiv) von seinem besten Freund ausprobiert. So wie die beiden mich motiviert und zum Lachen gebracht haben,  müssen wir wohl ab jetzt immer zu dritt Fotos machen. Es hat einfach riesig viel Spaß gemacht. Ansonsten habe ich euch gar nicht so viel neues zu berichten. Ich gehe in die Uni, dann arbeiten, ab nach Hause und ziemlich früh ins Bett. Fertig, nächster  Tag. Es geht einfach immer so weiter.

Was macht ihr um euch mal eine Auszeit vom Alltag zu gönnen? Irgendwelche Tipps?








 
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