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Dienstag, 30. September 2014

Events: Lady Gaga in Köln

Ich bin immer noch ein bisschen geflasht und kann es kaum glauben. Heute haben wir nämlich ein ganz besonderes Gewinnspiel für euch.  Lady Gaga kommt mit ihrem legendären ARTPOP Ball nur nach Köln und Berlin. Alle anderen Städte gehen dieses mal leider leer aus. Ich will euch auch gar nicht groß weiter zulabern, denn ihr könnt mit ein bisschen Glück selbst dabei sein. Wenn ihr also Lady Gaga Fans seid und schon immer mal mit Eileen und mir auf einem Konzert abrocken wolltet (auch wenn das eher unwahrscheinlich ist!) solltet ihr jetzt gut eure Öhrchen spitzen:

Wir verlosen nämlich Karten für das Konzert in Köln!
Was? 1x2 Karten für den ARTPOP Ball
Wann? 07.10.2014, 19.30 Uhr
Wo? Köln-Deutz, Lanxess Arena

Was ihr dafür tun müsst?
Erstens einen Kommentar mit einer gültigen E-Mailadresse hinterlassen und uns erklären warum und mit wem ihr unbedingt zu diesem Konzert wollt. Was macht eure Begleitung so besonders, dass nur sie dabei sein kann?
Für diejenigen, die nicht gewinnen, aber deren Kommentare und Gründe uns trotzdem super gut gefallen, haben wir noch ein kleines Trostpflaster. Ihr bekommt nämlich das neue Duftset von Lady Gaga Eau de Gaga zugeschickt.

Da das eine ziemlich spontane Aktion ist, werden die Gewinner schon morgen Abend um 20.00 Uhr ausgelost. Ihr bekommt dann direkt eine Mail von mir. Wer sich allerdings bis 22 Uhr nicht zurück meldet, hat seine Chance vertan und es wird neu ausgelost. Leider müssen wir dieses Mal so streng sein, da wir einen echt knappen Zeitplan haben und die Tickets euch ja bis Dienstag noch erreichen müssen. Beachtet auch bitte, dass die Anreisekosten nicht übernommen werden können



 
 
 
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Reisen: Einmal Nordsee zum Mitnehmen, bitte! - Travel-Diary Pt. 2

Wer Teil eins schon aufmerksam gelesen hat, verdient eindeutig ein Fleißsternchen von mir. Heute folgt nun auch endlich Teil zwei und damit auch schon der letzter Teil.


Donnerstags ging es für uns – mit meiner Omi im Gepäck – nach Oldenburg zu meiner Cousine Neele. Sie wohnt wegen ihrem Studium jetzt seit einiger Zeit schon dort und da wir es selten bis nach Niedersachsen schaffen, wollten wir die Zeit gleich nutzen um auch sie mal ausgiebig zu besuchen. Da an diese Abend auch das Stadtfest in Oldenburg anfing, hatten wir also den perfekten Grund gefunden. Kurz nach der Ankunft und der typischen Omi-„Mir-fällt-jedes-Staubkorn-auf“-Stippvisite ging es dann auch direkt in die Stadt. Neben der privaten Stadtführung zeigte meine Cousine uns auch ihr Lieblingsgeschäft in Oldenburg. Als ich dann drin war, konnte ich auch sofort verstehen warum. Hat jemand von euch schon mal was von Tiger gehört? Ein dänischer Allerlei-Laden, der vor allem im Norden vertreten ist. Dort habe ich auch direkt zugeschlagen und mir eine neue Hülle für mein iPhone gekauft. Hätte mein Freund nicht schon längst gewusst, dass ich manchmal ein bisschen komisch bin, spätestens bei diesem Kauf wäre es ihm dann klar geworden.  Wir sind dann zur Eröffnungsrede auf den Marktplatz direkt an einer Kirche geschlendert, haben gemeinsam ein Radler getrunken und einfach ein bisschen gequatscht. Irgendwann war es meiner Omi dann genug Trubel und wir fuhren wieder zurück „nach Hause“. 


Freitags stand dann endlich mein persönliches Highlight auf der Tagesordnung. Eine Kuttertour über die Nordsee mit einem Besuch bei den Seehundbänken. Wir hatten uns zwar im Internet vorher informiert wo und mit welcher Organisation man so etwas machen könnte, aber am besten ist man wirklich beraten, wenn man vor Ort in eine Kurverwaltung oder eine Touristeninformation geht und dort nachfragt. So haben wir auch unseren Kapitän Gerd und seine MS Freia kennengelernt. Ein ziemlich windiger Trip bei strahlendem Sonnenschein, der unfassbar viel Spaß gemacht hat und selbst für die „Großen“ durchaus lehrreich war.


Um die 3 Stunden bis zum Abendprogramm zu überbrücken wir noch einmal zurück nach Norden. Eigentlich nur um gemütlich durch die Stadt zu schlendern, dass aber an diesem Freitagnachmittag dort das Stadtfest eröffnet werden würde, wussten wir im Vorfeld nicht. Es war im Großen und Ganzen gar nichts spektakuläres, füllte aber unsere Freizeit perfekt aus. Gegen 18.00 Uhr ging es für uns zurück nach Dornum. Dort wurde schon die ganze Woche ein Mittelalterfest beherbergt, welches freitags mit der Nacht der Lichter seinen Höhepunkt fand. Es gab viele Marktstände, unfassbar viel Essen, eine Gaukler-Duo, Musikanten, ein Heerlager der Ritter und das alles vor der schönen Kulisse des Schloß Dornum, was im alltäglichen Leben eigentlich eine Realschule ist. Um 21.30 begann der Umzug der Fabelwesen. Aus dem Schloss kamen viele verschiedene Menschen, die man aus den Fabeln dieser Welt so kennt. Unter der Führung Merlins starteten sie einen Umzug durch die Besucher. Überall wurden die mitgebrachten Laternen angezündet und der ganze Platz wurde in ein warmes Licht getaucht. Dazu wurden die Bäume, Stände und das Schloss von Leuchten angestrahlt. Ein wunderbares Erlebnis, welches ich jeden nur empfehlen kann. Ich würde wohl jedes Mal, wenn ich zu den Terminen in der passenden Stadt bin, das Ritterfest besuchen.


Den Samstag verbrachten wir allerdings ganz gemütlich und extrem gammelnd bei meinem Onkel zuhause, bevor es am Sonntag für uns wieder nach Hause ging.

Ich hoffe euch hat dieses kleine Travel-Diary gefallen und ihr habt es gern gelesen. Wenn ihr noch spezifischere Tipps für die Gegend rund um Norden haben wollt, lasst gerne einen Kommentar da.  Ansonsten dürft ihr natürlich so oder so gerne Kommentare da lassen.
 
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Samstag, 27. September 2014

Land of Fashion: Das Finale

Irgendwann haben alle wundervollen, spaßigen Sachen ein Ende. Der SEAT Land of Fashion Contest auch. Wir haben euch da ja auf dem Laufenden gehalten und geschaut, wie sich die Görls so schlagen. Seit einigen Tagen wissen wir, welche Region die Coolste ist und über am meisten Stylevermögen verfügt. Vier Mädels wurden in den letzten Wochen bei verschiedenen Challenges ausgesucht, die gemeinsam mit den Patinnen nach Barcelona zum großen Finale flogen. Dort galt es, vor einer Jury verschiedene Aufgaben zu bestehen. 


Tag 1
Dieser Tag gehörte ganz unserem Team aus dem Westen. (Yippieh!) Mary startete mit einer Fashionchallenge in den Tag. Die Finalistinnen wurden von ihren Youtube-Paten abgeholt, bevor es zum großes MANGO Store in der Innenstadt ging. Dort hatten die Mädels genau 1 Stunde Zeit um sich für 250€ ein komplettes Outfit bei MANGO zu ershoppen. (NEID!) Danach ging's fix ins Hotel zurück, innerhalb von 30 Minuten musste das Styling stehen. Dass 30 Minuten nix sind, wissen wir ja alle. Styling heißt nicht nur eben flott was überwerfen. Nein! Auch Haare und Make-Up mussten stimmen. Hilfe gab es dabei von ihren Patinnen. Am Abend kam der Gang vor die Jury, bestehend aus Nina Moghaddam, Ivo Carmo und Katja Will. Diese drei gaben den Mädels für ihre Perfomance auf dem Catwalk sowie für ihr Outfit Punkte. Am Ende des Abends konnte die süße Tanja aus Team Süd den ersten Sieg mit nach Hause nehmen.



Tag 2
Der zweite Tag in Barcelona startete mit Anna Maria direkt mal sportlich. Ein zwei Runden lauf mit mehreren Hindernissen stand auf dem Tagesprogramm bei dem wir wahrscheinlich nicht mal die erste Runde überlebt hätten. Joggen, im Sand kriechen, Gewichte tragen und dabei auch noch schnell laufen? Wir wäre sowas von die letzten gewesen. Den Mädels scheint es richtig Spaß gemacht zu haben und sie waren alle fix unterwegs. Hier hatte allerdings Janina aus Team Nord die Nase weit vorn und hatten damit ihren ersten Sieg auch in der Tasche. Wer von euch schon mal bei Rock am Ring war, weiß vielleicht das SEAT dort seit einiger Zeit Mitsponsor ist. Dort gibt es jedes Jahr die Car-a-oke Challenge - die Mädels mussten ran, diesmal mit stimmkräftiger Unterstützung ihrer Mentorinnen. Die beste Performance lieferten dabei das Team Nord ab. Somit konnte Janina ihren zweiten Tagessieg auch einheimsen.


Weiter ging es mit Dagi, die den Mädels die Fun-Challenge präsentierte. Stand-Up-Paddling war angesagt. Nach einer kurzem Eingewöhnungsphase hieß es auch schon "Auf die Plätze, fertig, los!". Wer am schnellsten die Runde auf dem Paddle überstand, konnte sich einen weiteren Punkt in der Gesamtwertung sichern. Ganz knapp hatte Team Süd mit Tanja die Nase vorn. Dicht gefolgt von Janina. Dagis letzter Test sollte die Mädels ganz besonders fordern. Zurück im Hotel hatten sie 5 Minuten Zeit sich zu überlegen, warum ausgerechnet Sie den SEAT Mii by MANGO gewinnen sollte. 30 Sekunden hatte jede Kandidatin später Zeit um die Patinnen zu überzeugen. Ich denke, ihr wisst alle ganz genau, wie schwierig es ist unter Zeitdruck einen klaren Gedanken zu fassen und sich dann auch noch in einem minikurzen Video vernünftig auszudrücken. Also Hut dafür.


Tag 3
Der letzte Tag des großen Finales stand komplett im Zeichen des neuen SEAT Mi by MANGO. Ebru hatte sich als letzte Patin eine kleine Carchallenge für die vier Görls überlegt. Sie mussten in einem Parkur beweisen,was sie hinterm Steuer so alles drauf haben und ob sie es wirklich verdienen das Auto für ein Jahr zu gewinnen. Alle schlugen sich ganz wunderbar, allerdings konnte sich Tanja auch hier wieder den Sieg sichern. Danach ging es zum Sightseeing in die Stadt. Ein bisschen Entspannung wollen wir den Finalistinnen ja nunmal auch gönnen. Aber das große Finale und die Entscheidung rückte immer näher. Vor der Jury musste sie ein letztes Mal antreten. Es wurden Komplimente ausgetauscht und die Stärken der Mädels hervorgehoben. Aber es kann nur eine Germany's Next Topmodel....ach nee falsches Programm. Es kann aber wirklich nur eine den SEAT Mii by MANGO gewinnen.

Und wer eins und eins zusammen gezählt hat, weiß, dass die Gewinnerin des SEAT Land of Fashion Contest Tanja heißt und aus dem Süden. kommt. Herzlichen Glückwunsch! (Und sammle uns mal mit dem Auto ein für ne kleine Tour.)


 

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Freitag, 26. September 2014

Reisen: Einmal Nordsee zum Mitnehmen, bitte! - Travel-Diary Pt.1

Es ist jetzt doch schon eine ganze Weile her seit ich mit meiner besseren Hälfte einen kleinen Urlaubstrip an die Nordsee gemacht habe. Da die Bilder bei Instagram (@ilka_bilderzimmer) so gut bei euch angekommen sind und ich euch ja versprochen hatte eine kleines Traveldiary zu schreiben, löse ich mein Versprechen nun endlich mal ein. 

Gestartet sind wir bereits am Sonntag mit meiner Omi im Gepäck, da mein Onkel in der Nähe der Nordsee – für Kenner: in der Nähe von Aurich – wohnt. Den ersten Abend haben wir dann gemeinsam mit meinem Onkel, meiner Omi, meinem Cousin und Cousine sowie Theo, dem Hund, in Mittegroßefehn verbracht. Es wurde ein bisschen Karten gespielt, das ein oder andere Bier vernichtet und Pizza bestellt – neumodischer Kram, wie meine Omi jetzt einwerfen würde.

Am nächsten Morgen ging es für uns gegen 11 los in Richtung Norddeich. Wir hatten circa 2 Wochen bevor wir losfahren wollten im Internet einen Campingplatz gefunden und uns für 3 Tage – sprich 2 – Nächte dort eine abgetrennte Parzelle gemietet. Eigentlich gibt es für Leute, die mit einem PKW und einem Zeltanreisen eine große Zeltwiese. Die abgetrennten Parzellen sind hauptsächlich für Wohnmobile und Anhänger. Aber da wir unsere Ruhe haben wollten, haben wir uns für einen kleinen Aufpreis eine eigene Parzelle gemietet. Unsere Nachbarn staunten nicht schlecht als wir anfingen Zelt und Pavillion aufbauten. Sieht man wohl nicht oft da oben.  Den restlichen Tag verbrachten wir eigentlich nur damit, uns einen Überblick zu verschaffen, ein bisschen spazieren zu gehen und ein Eis zu essen. 80ct für einen Kugel - da würden den Eisdielen in Köln bei den Preisen wahrscheinlich schnell das ganze Eis ausgehen. In der ersten Nacht hatten wir dann auch noch ungebetene Besucher im Pavillion, weshalb die Nacht doch recht kurz wurde. Wir hatten vergessen unseren angefangenen Schinken vom Abendbrot richtig zu verpacken. Da Kaninchen kein Fleisch essen, bleibt jetzt eurer Fantasie überlassen, wer uns da besucht hat. Ich will es eigentlich bis heute nicht so genau wissen.

Tag zwei starteten wir mit ausgiebigem Frühstück. Zwei Schnitten Brot und ein Müsliriegel, von denen bis heute noch welche in unserer Schublade liegen. Nicht wirklich nahrhaft, schon klar! Auf dem Plan stand um 10.30 die Fütterung in der Seehundstation mitzuerleben. Eine wirklich tolle Einrichtung die gestrandete Heuler aufnimmt und pflegt bis sie wieder ins Meer entlassen werden können. Außerdem gibt es viel zu entdecken und zu lernen, was besonders für Kinder ganz toll ist. Wer jetzt hofft, dass man dort Heuler auch anfassen geschweige denn füttern darf wird leider enttäuscht. Man sieht die rund 25 Heuler nur durch große Glasfenster.


Da das Wetter an diesem Tag nahezu perfekt war, verbrachten wir anschließend einige Stunden in einem Outdoor-Minigolfpark, der dafür bekannt ist, nicht die Standardbahnen zu haben. Hier seid ihr auch schon mit 5,50€ pro Person. Dazu gehört unter anderem aber auch ein Irrgarten, in den mein Freund mich erst alleine schicken wollte. Ich wäre aber höchstwahrscheinlich bis heute noch drin und würde den Ausgang suchen. Pro Person bezahlt man dort 3€. Da der Tag nach diesen ganzen Aktionen gerade erst richtig angefangen hatte, machten wir uns auf den Weg nach Pilsum. Dort gibt es nämlich den „berühmten“ Leuchtturm aus den Otto-Filmen. Kein Grund für mich dort hinzufahren, aber ich wollte unbedingt mal einen richtigen Leuchtturm sehen und dieser kam dem, was ich mir so vorgestellt hatte, am nächsten. Alles andere kann man irgendwie wirklich knicken oder wir haben es einfach übersehen. Nachdem ich verzweifelt versucht habe, die Schafe, die am Deich grasten, anzulocken, jedoch jedes an dem ich vorbei kam, direkt los gesprintet ist, haben wir uns bei den Imbissbuden in der Nähe des Leuchtturms noch den kulinarischen Highlights des Nordens hingegeben. Für meinen Mann gab es Fischbrötchen, ich hab mich mit leckeren Fish& Chips zufrieden stellen lassen. Zurück in Norddeich bzw. in Norden, ließen wir den Abend mit einem ruhigen Spaziergang am Deich ausklingen.


Unser letzter Tag in Norden startete direkt mit dem Abbau unseres Hab und Gutes. Da es an diesem Tag schon wieder zurück zum Haus meines Onkels gehen sollte und wir bis 11.00 Uhr sowieso das Gelände verlassen sollten, machten wir uns direkt nach dem Duschen daran unsere Sachen alle abzubauen und zu verstauen. Wir fuhren allerdings nicht sofort wieder zurück in Richtung Aurich, sondern waren noch mit meiner Omi, meinem Onkel und Theo am Hundestrand verabredet. In Norden/Norddeich gibt es nämlich den nahezu einzigen Strand, an dem Hunde frei laufen und sich austoben können. Es war wirklich ein schöner Vormittag mit viel Action und einer eher etwas unfreiwilligen Wattwanderung meinerseits. Frei nach dem Motto: „Was die Hunde können, kann ich ja wohl auch!“ Weil uns das Wetter auch während der 35km langen Fahrt von Norden nach Mittegroßefehn immer noch nicht im Stich ließ, wollten wir uns das spätsommerliche Grillen mit der Familie nicht entgehen lassen. So saßen wir bis spät in die Nacht noch im Garten, haben Karten gespielt, den Fröschen beim quaken zugehört und uns an am Sternenhimmel im Norden kaum sattgesehen. Denn eins steht mal fest, noch niemals habe ich so viele Sterne gesehen wie in dieser Woche Urlaub. Das schafft Köln einfach nicht, dazu hängt die Dunstglocke viel zu tief über der Stadt. 
 
  Nächste Woche folgt der zweite Teil meines kleinen Urlaubsdiarys, aber bis dahin könnt ihr mir gerne verraten, wo es euch diesen Sommer hinverschlagen hat und welche Länder ihr unbedingt noch bereisen wollt!
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Donnerstag, 25. September 2014

Outfit: Es wird gold!


Das Herbstzeit auch Zwiebellook-Zeit ist, brauche ich keinem erzählen. Das wisst ihr ja alle, ihr seid ja pfiffig und eventuell so Frostbeulen wie ich. Während ich diesen Post tippe, sitze ich mit Stoppersocken (wer von euch kennt die noch?) und Overzsize-Cardigan aus Cashmere auf dem Bett und friere. Es regnet und stürmt draußen. Es fehlt nur noch der heiße Kakao und ein paar Cookies dazu. Naja die hat mein Freund alle schon ohne mich aufgefuttert, aber ich bin trotzdem glücklich. Seit zwei Tagen haben wir nun ganz offiziell auch Herbst und ich freue mich, sogar richtig. Ich kann mir nichts schöneres vorstellen als an kühlen, sonnigen Herbsttagen durch den Park zu laufen und spazieren zu gehen.

Als ich noch ein kleines Mädchen war und bei meinen Großeltern zu Besuch, sind mein Großvater und ich ganz oft sonntags in den nahegelegenen Wald gegangen. Wir haben Pilze gesammelt, mein Opa hat mir die verschiedenen Bäume und Blätter erklärt und ich konnte nach Herzenslust klettern. Vielleicht mag ich den Herbst deswegen so gerne. Weil ich ihn mit meinem Großvater verbinde. Und er der Mensch ist an den ich am meisten denke in letzter Zeit. Mein Opa ging nie ohne Wanderschuhe und seinen selbstgeschnitzen Wanderstock aus dem Haus, wenn wir verabredet waren. Meistens trug er auch seine dunkelblaue Kapitänsmütze. In der Innentasche seiner hellbraunen Jacke hatte er auch immer die Pfeife vor meiner Großmutter versteckt. Ich durfte ihn nicht verraten. Habe ich auch nie. Mir wurden zwar immer die pinken Gummistiefel mit 90er Comicprint am Schaft an die Füße gezogen - Danke dafür, Mama -  aber trotzdem möchte ich diese Zeit nicht missen. Die  Gummistiefel bin ich mittlerweile los und sie schaffen es nur noch zu Festivals an meine Füße. Heute ist es um meine Füße (gott sei dank!) anders und vermutlich auch besser bestellt. Denn ich kann mir den Herbst ohne dicke Boots gar nicht mehr vorstellen. Mein Opa hat nämlich immer gesagt: "Kind, du brauchst mindestens ein Paar feste Schuhe im Schrank. Wer weiß wann der Herbst zurück kommt." Manche Modelle in meinem Schuhschrank begleiten mich mitterweile schon durch die dritte Herbstsaison. Finde ich gar nicht so schlimm, denn ein bequemes Paar Boots mit vernünftier Sohle finde ich sehr selten und gehört für mich in jeden gut ausgestatteten Kleiderschrank. Trotzdem werde ich mich dieses Jahr auch mal wieder auf die Suche begeben, den das ein oder andere Paar hat jetzt doch schon ausgedient. Mit meinem neuen super-gemütlichen Lieblingscardigan und besagten Lieblingsboots mit ein bisschen Absatz war ich heute zum Spaziergang unterwegs. Ich bin die Runde, die ich früher mit meinem Großvater gelaufen bin, schon bestimmt 3 oder 4 Jahre nicht mehr gelaufen. Heute war mir irgendwie danach und ich wollte euch gerne davon erzählen.

Mit diesem Post erzähle ich euch aber nicht nur von meinem Kindheitserinnerungen sondern bewerbe mich auch für den Deichmann ShoeStepAward 2014. Letztes Jahr waren Eileen und ich noch mit einem gemeinsamen Beitrag dabei. Dieses Jahr versuchen wir es mal getrennt.

Habt ihr ein Paar Schuhe oder eine Art von Schuh, die ihr mit Kindheitserinnerungen verbindet? 


 


 
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