Dienstag, 21. Mai 2013

Die young, stay pretty!

You sit all alone in your rocking chair
Transistor pressed against an ear
Were you waiting at the bus stop all your life?
Or just to die by the hand of love?
Love for youth, love for youth
So live fast 'cause it won't last

Die young, stay pretty
 

Shirt: c/o Tom Tailor, Glitzerjeans: H&M, Schuhe: Nike Air Max 1, Rucksack, Armbänder: Primark 

 Fotos wie so oft und so grandios vom superduper TOKO.
 
Facebook // Twitter // Ask.fm // Bloglovin

Freitag, 17. Mai 2013

Schneewittchen

Es sind 26 Grad in Berlin und was kann man da am Besten machen - richtig, zum Friseur gehen. Bei brütender Hitze auf den Lederstuhl setzen und warten, bis dir vor lauter Hitze und der heißen Fönluft ganz schwummerig wird. Klar, das ist total mein Ding. Nicht! Aber da ich so viel arbeiten bin und sonst in der Uni hocke, hatte ich nur heute früh Zeit, vor der Arbeit noch schnell eine kleine Typveränderung hinzulegen. Die Mädels auf der Arbeit haben mir den Salon von Shan Rahimkhan empfohlen und der lag am Gendarmenmarkt (es gibt auch einen am Kudamm) nicht weit von der Arbeit weg. Gut, für den Salon zahlt man halt etwas mehr Geld. Aber ich gehe vielleicht einmal im Jahr meine Haare färben und dann kann es auch ein bisschen teurer sein. Der Service lohnt sich. Während mir die Haare ausgewaschen wurden, bekam ich eine Kopfmassage und der Stuhl war ein Massagesessel. Hab mich selten so wohl gefühlt. Und so stimuliert. Geföhnt und frisiert wurde ich auch noch und endlich fühlen sich meine sonst sehr dünnen und trockenen Haare an wie Seide. Gut, das hält dann halt nur bis morgen, aber immerhin. Können die Leute auf der Arbeit dann mal fühlen, damit sich das gelohnt hat. Ich wollte übrigens so ein dunkles Braun, weil ich meine blonden Spitzen nicht mehr sehen konnte und die verschiedenen Farben am Ansatz. Vielleicht mache ich mir in die Spitzen bald etwas Farbe, aber im Moment bin ich so zufrieden. Nur der Pony soll endlich rauswachsen. 

Und, was sagt ihr so? Das erste Bild ist ein Vorher-Foto für den Vergleich.
 
 
Facebook // Twitter // Ask.fm // Bloglovin

Dienstag, 14. Mai 2013

Inspiration: Flower Prints

Tja, ich hab es geahnt: Meine Kreditkarte macht mich arm. Wie unkompliziert und schnell so eine Bestellung per Visa doch ist. Wo ich früher erboßt auf das rote X klickte, und "boah wenn die mein Geld ohne Kreditkarte nicht wollen, dann können'se mich mal"murmelte, sehe ich nun zu, wie die Bestellung ganz friedlich abgeschlossen wird. Ich bin ja so ein Konsum-Kind. Vor allem, wenn es neue Kohle gegeben hat und das Konto einen erfreulichen Wert anzeigt. Und nachts! Eine Kombination aus Beidem endet meist in einem totalen Fiasko und jetzt sitze ich hier, etwa 120 Euro ärmer als noch vor 10 Minuten. Denn leider ist Geld ausgeben nicht nur super bequem mit dem kleinen Kärtchen, sondern auch super easy. Zu easy - schwupps ist wieder Geld weg. WEHE, wenn das Kleid, welches ich bestellte, scheiße aussieht. Mutti saß übrigens Eis essend neben mir und murmelte immer nur "Los, kauf das Teil". Sehr föderlich für ein Sparprogramm ist es nicht. Aber machen wir uns mal nichts vor: Ich wollte eh nicht sparen, zumindest nicht jetzt. Also wird fleißig auf "in den Warenkorb legen" geklickt und das Gewissen ist etwas beruhigt, denn das Geld ist immerhin nicht vom normalen Konto abgegangen. "Lalalala ich seh das nicht auf den Kotoauszügen" dudelt in meinem Hirn. Vielleicht sollte ich mal wieder ausschlafen, so langsam nehme ich komische Züge an.

Na jedenfalls kaufte ich jenes Traumkleid und eine passende Gelegenheit es zu präsentieren (falls es passt) wird seitdem gesucht. Möchte nicht jemand zufällig heiraten? Und mich einladen? Ich bringe auch ein Laserschwert als Geschenk mit oder die Star Wars DVD-Box. Überlegt es euch! 


Und hier noch Inspirationen, die ich im Netz fand und die ich mir eventuell noch holen werde. Besonders das Hallhuber-Kleid lacht mich an...
 

 
Facebook // Twitter // Ask.fm // Bloglovin

Montag, 13. Mai 2013

Du willst das studieren, was ich studiere?

Soderle, nachdem ich sehr viele Fragen per Mail oder beo Ask.fm zu meiner Studiensituation bekam, kommt hier nun der ultimative Uni-Blogpst. Vorweg: Ich versuche, so viele Fragen wie möglich zu klären. Falls dir aber doch noch das ein oder andere auf den Nägeln brennt, dann immer her damit. Schreib einfach eine Mail oder bei Ask.fm einen Kommentar. 

Aaaaaaalso. Ich studiere jetzt im sechsten Semester und bin also bald fertig. Im Moment ist es sehr stressig, da ich neben der Uni in NRW noch jeden Tag in Berlin arbeite, wenn ich gerade mal nicht Uni habe. Aber das habe ich euch ja bereits ausführlich erklärt. Darum soll es heute mal nicht gehen. Im sechsten Semester studiere ich Journalismus und Public Relations an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Und ich kann mit gutem Gewissen sagen: Ja, ich habe mich damals richtig entschieden. Denn erst wollte ich nach Siegen ziehen, da ich Schiss hatte, dass mein NC nicht ausreicht für JPR. Als ich mich ein Jahr nach dem Abi (ich habe noch ein FSJ Kultur gemacht) bewarb, war der NC für meinen Studienganz bei 1,8. Ich habe einen ganz guten Abischnitt von 2,3 aber trotzdem war es knapp. Ich habe dennoch einen Studienplatz bekommen und mich eingeschrieben.

Vorraussetzung für das Studium ist neben dem NC auch ein abgeschlossenes Praktikum in der Medienbranche. Ich habe durch mein FSJ Kultur viele redaktionelle Arbeiten geleistet und ein halbes Jahr hatte ich meine eigene Kolumne in der Zeitung, das wurde mir komplett angerechnet - also volle 6 Monate. Du musst bevor du anfängst zu studieren bereits 6 Wochen redaktionell gearbeitet haben, zum Beispiel ein Praktikum bei einem Verlag absolvieren. Das wird dann bei der Einschreibung geprüft. Im Laufe des Bachelors musst du dann weitere 6 Wochen während der Semesterferien im Praktikum sein. Das ist natürlich zu schaffen, auch wenn die meisten Verlage leider keine Praktika unter drei Monaten rausrücken wollen, das ist mir auch oft aufgefallen. Ich musste die sechs Monate nicht nachweisen, da mir schon vorher durch das FSJ wie gesagt die vollen 12 Pflichtwochen angerechnet wurden. 
 

Versucht auf jeden Fall, neben der Uni zu arbeiten. Vor allem im Journalistischen Bereich ist es glaube ich unabdingbar, um nach der Uni einen guten Einstieg hinzulegen. Viele von uns arbeiten bei Verlagen, beim Radio oder auch bei Agenturen, wenn sie eher in die PR Richtung wollen. Das Problem ist wie gesagt, dass es oftmals am Zeitraum scheitert. Ein Praktikum in den Semesterferien macht natürlich Sinn, aber wir an der FH haben nicht so lange frei wie die Leute an einer Universität, deswegen habe ich beispielsweise zwei Absagen bekommen, da ich keine vollen drei Monate Zeit hatte. Aber nicht entmutigen lassen ;) Ich habe beim Lokalradio erst ein Praktikum gemacht und anschließend als freie Mitarbeiterin dort gearbeitet, bis ich zu Bild Online gekommen bin. 

Am Anfang des Studienganges muss man sich noch nicht überlegen, ob man lieber Journalismus oder PR machen möchte. In den ersten 4 Semestern studieren wir alle zusammen, nur im 5. + 6. Semester splittet es sich auf und wir bekommen teilweise andere Fächer. Ich habe mich für die Journalismus-Richtung entschieden. Leider herrscht oft Anwesenheitspflicht, denn das ist an einer FH ja immer etwas anders, als an einer Uni. Einerseits mag ich es, dass wir die Profs gut kennen und uns auch unter einander. Andererseits muss man auch oft antanzen zu Vorlesungen.

Inhaltlich lernten wir zu Beginn erst einmal redationelle Gründdinge, wie beispielsweise die verschiedenen Schreibformen. Wir schrieben also Nachrichten, Berichte, Reportagen, Glossen etc., um die Unterschiede kennenzulernen und unsere Fähigkeiten zu schulen. Ich empfehle allen das "ABC des Journalismus" von Claudia Mast - das einzige Buch, welches ich jedes Semester wirklich brauche. Dann lernten wir den Umgang mit Adobe Photoshop, Iluustrator und InDesign und später bauten wir Websiten mit Dreamweaver und bauten Flash-Animationen. Also sehr viel grafisches ist in den ersten 4 Semestern auch am Start, was hat mir besonders Spaß gemacht. Es gibt auch eher unbeliebte Vorlesungen, beispielsweise über das Presserecht, was natürlich recht trocken ist oder über Grammatik - die sollte man eben beherrschen und verstehen. Es ist aber alles machbar! Ich habe alle Klausuren hinter mir und bin nie durchgefallen. Liegt wohl auch daran, dass wir Klausuren auf einen späteren Termin schieben dürfen und ich mir das Lernen einteilte. Mein Schnitt ist gerade bei 1,5 und damit bin ich mehr als zufrieden.

Ab dem 4. Semester wird es meiner Meinung nach stressiger, auch wenn man immer weniger Fächer hat. Am Anfang hatte ich nur den Freitag frei, jetzt habe ich nur Dienstags Uni. Aber dafür wird auch viel verlangt. Beispielsweise zwei Projekte im 4. und 5. Semester mit realen Kunden, für die ihr eine Kampagne entwickeln sollt oder etwas erstellen müsst in Gruppen. (Website, Flye etc.). Das beansprucht einen Großteil der Freizeit und ist leider wirklich nervenaufreibend. Aber ich denke, das hat Gruppenarbeit nunmal so an sich. Ist halt alles sehr viel praktischer orientiert, als an einer Universität. Auslandssemester gibt es übrigens auch bei uns, in der Regel im 5. Semester.

So, nun noch ein paar Kleinigkeiten: Studiengebühren zahlen wir in NRW nicht, im Semesterbeitrag ist das NRW-Ticket enthalten und Gelsenkirchen ist keine schöne Stadt. Und das sage ich als Schalke-Fan. Buer - der Stadtteil, wo sich die FH befindet - ist aber schön und auch günstig zum wohnen. Sucht euch eine WG, dann kann es auch dort schön werden.
 
 
 
Facebook // Twitter // Ask.fm // Bloglovin

Donnerstag, 9. Mai 2013

Durch Hamburg mit Instagram

Hallo hallo, ich lebe noch. Zumindest geht die Erkältung langsam weg, so dass ich wieder einigermaßen fit bin. Dummerweise hab ich mir den Schnupfen letzte Woche in Hamburg geholt - prima Timing. Unter dem Deckmantel der Kirche ging es zum Kirchentag in die Hansestadt. Klingt öde, ist es aber nicht. Ich war schon in Bremen (hihi parallel zur Primark-Eröffnung), Kölle und München. Die Städte reizen mich eben und es gibt ein paar coole Veranstaltungen und Konzerte. UND: Es wohnen wunderbare Menschen in Hamburg. Zusammen mit zwei Freundinnen ging es mit einem Bummelzug (Harry Potter wäre stolz auf uns) los - ohne Steckdose kämpften wir alle um das Handyakku, aber es hat gehalten. Gepennt haben wir so richtig nerdig in Schulen. Die Schüler hatten alle frei und Chiara, Viola und ich haben uns in einem kleinen Klassenzimmer einquartiert. Auf Luftmatratzen und Isomatten schlief es sich allerdings nur so semi gut. 

Fünf Tage eroberten wir Hamburg - ich allerdings im Schneckentempo. Vielleicht habe ich eine Allergie gegen die Stadt, meine Augen tränten, sobald ich die Schultüre hinter mir zufallen leiß und die Nase lief. Ein bisschen shoppen waren wir auch, aber wegen dem super Wetter lungerten wir eher eisessend irgendwo am Wasser. Das einzige, was ich mir kaufte war ein schwarzes Longtop - weil ich vorher mein weißes Shirt mit Eis bekleckerte. Typisch! 

Was ich so erlebte habe ich größtenteils auf Instagram (@bilderzimmer) festgehalten. An zwei Abenden traf ich mich aber noch mit lieben Bloggermenschen. Wieso zur Hölle gibt es kein Foto davon? Naja wurscht, an dieser Stelle seien diese lieben Menschen gegrüßt: Nino, Joleena, Lina, Annie, Laura und Lilly.
 
Anreise vs. viel zu großer Koffer. Aber da musste auch allerhand reinpassen

Kulinarische Köstlichkeiten: Geht zu Kumpir! Esst Froyo am Wasser und Bier geht immer.

Die lieben Hamburg-Begleiterinnen: Viola und Chiara (:

Krankes Eileen ist krank: Leider schaute ich oft genau so bedröppelt, wie ich mich fühlte

Ein bisschen Party am letzten Abend sei uns dann aber doch gegönnt. Wir machten die Reeperbahn unsicher und schliefen in der Disco ein

Hallo hallo hallo: Unser Klassenzimmer hatte ein Bällebad (!) und Star Wars Monopoly

Was wir sonst noch so  machten: Die Pixar-Ausstellung ansehen und natürlich haben wir den 4. Mai - den offiziellen Star Wars Day - zelebriert (May the 4th be with you)

  Und hier ein Schnappschuss aus dem Bummelzug!
 
Facebook // Twitter // Ask.fm // Bloglovin