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Montag, 29. Juni 2015

Outfit: Embrace your inner Cara

Ich kaufte einen Regenschirm und bekam eine Paprika. 

Das Problem mit dem Online-Shopping ist: Manchmal bekommst du nicht das, was du dir vorstellst. In meinem neusten Fall eines kleinen Klick-Fauxpas aber alles andere als schlimm. Im Nachhinein sogar noch cooler, aber der Reihe nach. Seit einiger Zeit geistert die supercoole Zalando-Werbung mit Cara Delevingne durchs Netz und über den Bildschirm. Niemand kann so schön falsch Kakenloken, Gamisch-Pattenkirschen & Co. aussprechen. Ich habe den Werbespot tatsächlich mehrfach angesehen und kann immer noch drüber schmunzeln. Plus: Ich finde Caras tiefe Stimme einfach genial, mal eine schöne Abwechslung zu der sonst sehr piepsigen Frauen-Werbestimmenwelt. In Kooperation mit Zalando durfte ich mir also ein schniekes Teil aus dem Zalando-Angebot aussuchen. Was schon mal gar nicht so leicht ist, denn es gibt unfassbar viele Kollektionsteile im Online-Store. Ich klickte mich also durch die Seiten, scrollte mal hier und mal dort. Und blieb schließlich bei dieser gemusterten Bluse hängen. Die sollte es sein, immerhin habe ich zu wenig Blusen und sie ist sehr lässig kombinierbar. Plus: Regenschirme auf der Bluse sind doch irgendwie super niedlich und passen zum miesen Sommerwetter in Deutschland. 

Regenschirme??? Ja genau - ich hatte mich natürlich gehörig vertan. Wer lesen kann, ist halt klar im Vorteil. Aber meine Synapsen wollten wohl nicht so richtig arbeiten. Also lag ich Umbrella-singend auf meinem Bett, als ich die Bluse in den Warenkorb lag. Fest davon überzeugt, dass die kleinen schwarzen Motive nun mal Regenschirme sind. Die Überraschung kam dann (dank Streik leider verspätet) mit dem Postmann. Denn als ich das Paket öffnete, sahen die Regenschirme irgendwie nicht so klassisch nach Regenschirmen aus ... Mal schnell rüber zu Toko ins Zimmer gerannt und gefragt: "Öhm ... sind das für dich Regenschirme?" - "Neee, das sind doch Paprika! Oder Chili??!!" 

Ob Paprika oder Chili - es dämmerte mir: Regenschirme waren es jedenfalls nicht. Aber war auch gar nicht schlimm. Denn das Gemüse auf der Bluse finde ich irgendwie noch besser. Ananas auf Klamotten ist schließlich schon lange der Renner, da geht doch so ein bisschen Rohkost auch locker als Lieblingsteil durch. In meinem Fall kombiniert mit einer Jeans-Latzhose, die ich vergangenes Jahr bei Topshop in Hongkong kaufte. 





Latzhose: Topshop, Bluse*: Topshop by Zalando, Schuhe: Adidas

Fotos: Marie










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Sonntag, 28. Juni 2015

Outfit: Wann ist denn wieder endlich Sommer?

Mitte Juni und immer noch kein Bombenwetter. Also zumindest nicht in Köln und wenn auch nur zeitweise. Da die letzte Woche von Regen und Wind geprägt war, wollte ich nicht mehr Zeit als nötig draußen verbringen. Seit diesem Wochenende geht es endlich wieder aufwärts und während ich Freitag die Zeit genutzt habe, mit meiner Mama und ihrer Cousine auf ein Konzert im Kölner Stadtgarten zu gehen, habe ich gestern zuhause in der Heimat verbracht und vorhin mit einem guten Freund und seinem coolen Objektiv ein Outfit geshootet, welches ich euch eigentlich schon längst zeigen wollte. Ich stehe seit diesem Jahr bzw. eigentlich seit ich die perfekten Blusen gefunden habe und eine Freundin mit den Tipp gab, es so zu kombinieren, total auf diesen 'layered' Look. Sprich Bluse und dann leichten Pullover drüber. Das es dann meine Schuhe von EMU* perfekt mit dem Ton des Pullovers harmonieren sollten, war eigentlich ein Zufall. Denn dieser Pulli ist ein Einzelstück in meinem Kleiderschrank. Ich habe viel Schwarz und grau und weiß und ein bisschen Jeans. Zusätzlich von allen anderen Grundfarben ein bisschen was, aber dieses lachsrot? Keine Chance. Seit meine Haare nicht mehr so leuchtend Orange/Ginger sind, sondern eher in einer gingeries Erdbeerblond gehe, bin ich verschiedenen Farben einfach etwas aufgeschlossener. Ich bin ein regelrechter Farben-Junkie und kann bestimmte Farben einfach nur ganz schlecht miteinander kombinieren. Beispielweise fand ich Braun und Schwarz immer schwierig, sowie auch Blau und Schwarz. Auch orangerote Haare und lachsfarbene Pullover standen auf meiner großen Farben No Go Liste. Hat sich ein bisschen geändert, obwohl mein Kleiderschrank weiterhin von Schwarz, Grau und weiß dominiert wird.

Was für Farben findet ihr ganz schrecklich zusammen? Habt ihr da auch so einen kleinen Tick? 

 
Pullover: Ernstings Family* | Bluse: Vero Moda | Kette: Six via About you* | Uhr: Revival London | Jeans: Topshop | Sandalen: Emu*| Tasche: Longchamp





 
Vielen Dank an Emu und Ernstigs Family zum zur Verfügung stellen der Produkte!
 
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Samstag, 27. Juni 2015

Instagram: Review Juni

Das gleiche wie jeden Monat, Pinky? 

Yes, Brain. Weil man an diesem richtig verregneten Wochenende eh nichts machen kann, außer im Bett liegen und am PC stöbern, haben wir hier wieder neues Fotomaterial zum durchscrollen für uns. Unsere Instagram-Schnappschüsse des Monats Juni. Der für mich immer etwas besonders toll ist - denn der Sommeranfang ist - zumindest auf dem Papier - endlich da. Und ich habe Geburtstag! 

Dieses Jahr wurde ich 25 Jahre alt und fühle mich auch schon ganz greisig mit einem viertel Jahrhundert auf dem Buckel. Sogar mein Opi gratulierte mir zu diesen vielen Jahren, die verglichen mit seinen doch eher nichtig sind. Ansonsten änderte sich natürlich nicht viel - außer dass man nun nicht mehr 24 als Alter angibt. Aber ich ertappe mich grundsätzlich immer dabei, in den ersten Monaten nach meinem Geburtstag noch immer die alte Jahreszahl anzugeben. Mein Gehirn will manche Dinge wohl nicht so schnell begreifen, wie die Falten im Gesicht, die sich irgendwann den Weg an die Oberfläche bahnen werden. Bis es so weit ist, bekämpft mein noch jugendliches Ich jedes Alters-Anzeichen mit ausreichender Pflege, Anti-Aging-Extrakten im Gesichtsserum und dem standardmäßigen Abschminken am Abend. Auch, wenn abschminken echt lästig ist - wat mutt, dat mutt ;)!

EILEEN

 Meine Eltern waren zu Besuch in Berlin und haben mir meine Stehlampe mitgebracht. Ich habe mir neue Schuhe geleistet - endlich mal keine Sneaker. Im Gegenzug war ich auch Zuhause bei Mutti und liebe ihren Garten einfach. Genau wie das Café im Bundestag mit den tollen bunten Lampen. 


 Kleiner Einblick in meinen Alltag bei BILD: Im Juni kamen Chris Pratt, Cara Delevingne und Samuel L. Jackson zu Besuch. Cara sang für mich sogar Come On Eileen, als ich ihr meinen Namen nannte. Dieses verrückte Huhn!


 Geburtstagsessen: Es Gab Partyhütchen (nicht zum Verzehr geeignet), Spargel-Buffett am Abend und Erdbeerkuchen zum Nachmittag. Danach war ich pappsatt und rollte mich nur noch in mein Bett.


 Bester Hund der Welt: Vergangene Woche haben mich nicht nur meine Eltern und mein kleiner Bruder besucht, sondern auch Hundi. Finn war ganz aufgeregt in der Großstadt und hat sich tapfer geschlagen (er kommt vom Dorf - er mag es nicht sonderlich in der Metropole). 


 #Miniondamm: Ich war ganz aus dem Häuschen, dass die komplette U-Bahnstation am Mehringdamm nun zu Promozwecken mit Minions plakatiert ist. Wirklich überall sind die gelben süßen Knirpse zu sehen - ob am Boden, den Säulen oder den Wänden. Einfach klasse! Oben links seht ihr noch das Riesenrad bei Rock am Ring, dem stattete ich nämlich auf dem Festival einen besuch ab. 


Meinen Geburtstag feierte ich zusammen mit Chiara (im blauen Kleid) im Garten, denn sie hat praktischerweise am gleichen Tag Geburtstag, wie ich! Es war ein toller Abend und damals spielte auch das Wetter noch mit. Nach dem Geburtstags-Schlemmerissimo habe ich meine Detox-Challenge erfolgreich durchgezogen, anschließend eine super leckere Pizza als Belohnung gegessen und After Truth zu Ende gelesen. Aber ich habe schon den dritten Band der Tessa und Hardin Reihe bei mir liegen und kann es kaum erwarten, weiterzulesen. 


Ein bisschen Rock Am Ring Feeling für die Zuhausegebliebenen. Mein Highlight waren definitiv die Foo Fighters sonntags abends. Endlich ein Punkt, den ich von meiner Bucketlist streichen kann: DAVE GROHL live & in Farbe (und mit intaktem Bein!) gesehen ♥



Liebste Mädchen ♥♥♥ // Ein bisschen Outfit und Süßkram-Quatsch.

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Donnerstag, 25. Juni 2015

Reisen: Und das Hirn schaltet auf Auszeit

Ich bin Vielfahrer. Der Sitz im ICE mit dem kleinen Nackenkissen ist quasi mein zweites (oder besser drittes) Zuhause. Vor allem vor rund zwei Jahren, als ich noch studiert habe: Acht Stunden Zug pro Woche - daraus bestand mein Leistungssport (mit Koffer zur Bahn rennen ist auch Fitness!) Von Berlin ging es nach Gelsenkirchen zum Studieren - und wieder zurück zur Arbeit. Die Deutsche Bahn und ich - eine endlose Geschichte. Freizeit? Hatte ich durch den straffen Zeitplan quer durch Deutschland kaum. Aber dafür ja genügend Zeit im ICE. Denn so eine vier Stunden lange Strecke beschert dir ausnahmsweise die Ruhe, die du sonst im Leben nicht zulassen würdest. 


Hier wirst du gezwungen: Trotz WLAN im Zug hast du auf der Strecke sehr oft keinen Empfang - und legst das Handy einfach mal zur Seite. So ganz Oldschool ohne dauernd Facebook, Instagram & Co. zu checken fühlt man sich erst vielleicht etwas verloren, aber man muss sich einfach darauf einlassen. Das habe ich getan - immerhin habe ich seit drei Jahren mega viel Übung im Vielfahren. Und bin waschechter Profi, was allerlei Problemchen, skurrile Zwischenfälle und amüsante Sitznachbarn angeht. So wurde der komplette Zug einmal nachts auf der Strecke evakuiert, dann gab es mal keine Klima in den Wagons und wir sind vier Mal umgestiegen oder ein Zauberer auf Reisen in komplett kostümierter Klamotte (!) bespaßte uns die halbe Fahrt lang.


Worin ich auch Primus (höhö) bin: Im Zeitvertreib. Denn wenn du alleine eingemummelt auf dem Platz sitzt, kann es schnell langweilig werden. Doch nicht mit mir! Meine Zeit gehört mir! In meinem Kopf hat sich eingebrannt, dass ich während der Fahrt Richtung Heimat immerhin Zeit habe, wichtige (und unwichtige aber spaßige) Dinge zu tun. Entschleunigung? Hell yes! Womit wir zum heutigen Knackpunkt der Geschichte kommen. Denn gemeinsam mit der Deutschen Bahn und ihrer Aktion "Deine Zeit gehört Dir" schreibe ich euch hier mal meine Top 5 Ideen auf, um sich lange Fahrten so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.



  • Schmöker verschlingen! Zuhause komme ich leider kaum zum Lesen - oft bin ich bis nachts arbeiten und einfach zu kaputt, um mich von einer Story fesseln zu lassen. In der Bahn verschlang ich schon die 50Shades-Bücher, aktuell die After-Reihe um Tessa und Hardin, Krimi-Schocker und Dan-Brown-Klassiker. Bestimmt 50 Bücher las ich so in den letzten drei Jahren im Zug - und kann mir keinen besseren Zeitvertreib vorstellen.




  • Leute beobachten. Besonders toll, wenn DU wach bist - und sie kurz vor dem Einnicken. Dieser Drang, ja nicht mit dem Kopf auf den Sitznachbarn zu knallen, ist also bei jedem Menschen vorhanden. Und der Gesichtsausdruck wenn's dann doch passiert einfach göttlich. Auch schön: Wenn Telefonate SO laut geführt werden, dass man sich einfach ins Gespräch einmischen MUSS. Schon vergeht die Zeit wie im Fluge ;)




  • Pretty Little Liars & Girls suchten! Zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünsche ich mir meist Serien-Staffeln. Ich liebe z.B. PLL, Girls oder Arrow. Und die Folgen werden dann auf der Zugfahrt geschaut. Wenn eine Episode 40 Minuten lang läuft, ist die Zeit ganz schnell rum. Pluspunkt: Dank Kopfhörern merkste selten was von nervigem Gebrüll im Abteil.

  • Mails beantworten. Klingt doof - ist aber echt ernst gemeint: Im Zug habe ich die beste Konzentration, um meine Blog-Mails zu beantworten, zu ordnen und neue Kooperationsideen zu sammeln. Wenn ich z.B. weiß, dass ich am nächsten Tag eh vier Stunden im Zug sitze, hebe ich mir alle Mails auf (außer etwas ist echt dringend) und arbeite alles im ICE ab. Mindestens zwei Stunden vergehen so rasend schnell.




  • Kommen wir zum besonderen Teil: Etwas Neuem! Für die Deutsche Bahn habe ich mir auf der letzten Fahrt nach Hause mal noch was anderes ausgedacht. Und bin mit Gesellschaftsspiel bewaffnet eingestiegen. Phase 10 ist momentan bei meinen Girls und mir wieder übelst angesagt - und auch mit meinem Bruder lieferte ich mir jüngst ein paar hitzige Duelle. Warum also nicht auch im Zug? Besonders prima im Vierer-Abteil. Tipp: Möglichst attraktive Sitznachbarn aussuchen ;)





GEWINNSPIEL: Zum Schluss noch eine wichtige Durchsage: Sehr geehrte Damen und Herren, der nächste Halt heißt ABSAHNEN! Denn wenn ihr von euren Top Zeitvertreib-Ideen berichtet bzw. allgemein erzählt, wie ihr eure (Aus)zeit im ICE nutzt, winken Reisegutscheine. Bis zum 31. August könnt ihr noch mitmachen: Dazu einfach ein Foto von euch aus dem Zug auf "Deine Zeit gehört Dir" hochladen. HIER geht's zu den Teilnahmebedingungen. 

Und nun: Sänk Ju For Trävelling Wis Deutsche Bahn.




brought to you via Mode 

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Montag, 22. Juni 2015

Inspiration: Detox cleanse

Servus! Ich liege mit Bauchschmerzen und vollem Magen auf dem Bett, weil ich natürlich nicht auf mein inneres Ich hören wollte. Aber der Reihe nach ...

Ich habe drei Tage Detox hinter mir. Erfolgreich (Yippieh). Ich habe es durchgezogen, habe jeden Tag sechs verschiedene Säfte getrunken und sonst nichts außer Wasser zu mir genommen. Den Test wollte ich vor allem machen um zu sehen, ob ich es durchhalte. Ich bin leidenschaftliche Esserin, gehe unheimlich gerne in Restaurants und lasse mich köstlich verwöhnen. Mehrfach pro Woche schwinge ich selbst den Kochlöffel und experimentiere mit Gewürzen, Gemüsesorten und allerlei Zutaten. Ich liebe, liebe, liebe das Essen und Kochen. Doch so gerne ich mir auch bergeweise davon in den Magen schaufle, desto schmerzhafter ist danach das Gefühl im selbigen. Magenweh, Krämpfe, böses Ziehen. Randnotiz: Ich sollte mich mal untersuchen lassen, habe aber etwas Panik, denn laut Google ist man dann immer schon halb tot, wenn man diverse Magen-Symptome nachschaut. Also habe ich es bisher gelassen und mich mit einem dauerhaft mulmigen Gefühl abgefunden. Abends im Bett trinke ich dann oft einen Tee, um mich wieder besser zu fühlen. Klappt eher nur bedingt, sage ich euch. Hinzu kommen mangelnde Bewegung, ein Schreibtisch-Job fünf Tage die Woche (manchmal auch sechs) und Stress auf der Arbeit oder danach (Stichwort Blog, Privatleben und Job unter einen Hut bekommen). Alles zusammen belastet Körper und Seele - und ja, ich spüre das leider auch oft. 


WAS BEKAM ICH? Also drei Tage Detox. Denn davon soll es dem Magen und mir insgesamt ja auch wieder besser gehen. Die Kur soll von den Schadstoffen befreien, die Übersäuerung verhindern und entgiften. Mein Anbieter: The Frank Juice! Gewählt habe ich den "Cleanse Level 1": Ich bekam eine Box bestehend aus 18 Säften per Post geschickt, was gut klappte. Die Säfte kamen leider nicht morgens an, sondern erst Nachmittags, weswegen ich die Kur einen Tag nach hinten schob, als eigentlich geplant. Denn gegen 15 Uhr hatte ich natürlich schon etwas leichtes gegessen und konnte nicht "frisch" in den Cleanse starten. Die Box war super gekühlt - alle Säfte wurden frisch für mich zubereitet und landeten fix im Kühlschrank. Pro Tag trinkt man sechs Säfte, die alle durchnummeriert sind. Also auch für ganz doofe easy zu verstehen. Man fängt morgens mit Nummer 1 an und säuft sich so durch den Tag und Abend bis zur Nummer 6. Alle zwei bis drei Stunden wird dann getrunken. 

GESCHMACK: Im Vorfeld habe ich gelesen, dass viele TesterInnen die Säfte nicht genießbar fanden. Das kann ich nur verneinen. Mir haben alle fünf Sorten (Nummer 1 und 3 sind gleich) geschmeckt. Die ersten drei Säfte sind sogar super lecker, die würde ich auch dauerhaft trinken. Nummer vier war dank des Cayennepfeffers etwas scharf (ich bin leider kein Schärfe-Liebhaber) und Nummer fünf war okay. Nur der letzte Saft schmeckte mir nicht wirklich, es lag vermutlich auch an der eher dickflüssigen Konsistenz und der süßlich-milchigen Note. Ich gestehe, dass ich davon an den letzten beiden Tagen nur 2/3 trank und den Rest stehen ließ. Die genauen Sorten seht ihr übrigens auf den Fotos.


HUNGER? JEIN! Ich habe an meinem ersten Tag die Säfte mit ins Büro genommen. Den ersten trank ich noch vorher Zuhause, Nummer 2 - 5 lagerten im Büro-Kühlschrank und Nummer 6 wartete wieder Zuhause auf mich. Den ersten trank ich gegen acht Uhr, den zweiten gegen 11 Uhr, den dritten gegen 13 Uhr, den vierten gegen 15.30 Uhr, den fünften dann gegen 18 Uhr auf dem Nachhauseweg und den letzten gegen 21 Uhr (da ich immer lange wach bin also etwas später). Hunger hatte ich nur morgens. Zwischen Saft zwei und drei besonders, denn mir fehlte mein sonst so üppiges Frühstück und ein voller Magen. Aber danach ging es! Der Hunger war gestillt, denn ich habe die Säfte immer erst getrunken, wenn mein Magen schon knurrte - und ich konnte ihn mit der Kur immer stillen. Nie hatte ich danach das Gefühl, nicht satt zu sein. Was mich ehrlich gesagt selbst überraschte.

ZUFRIEDEN? JOAH! Der einzige negative Punkt: Man is(s)t weniger gesellig. Abends zum Barbecue eingeladen? Mit ner Freundin zum Essen verabredet? Lieber gleich alles absagen. Denn DIE GERÜCHE MACHEN DICH WAHNSINNIG! Das war das einzige, was echt hart war. Wenn jemand neben mir etwas leckeres gegessen hat - und ich es dann riechen konnte. Gucken war kein Problem, ich habe mir auch Zuhause Kochsendungen reingezogen und dabei am Drink genuckelt. Nur die lieben Kollegen im Büro habe ich aus dem Großraum gescheucht, damit sie mir nichts am Platz voressen. Die drei Tage Detox also lieber abends alleine verbringen, denn natürlich ist auch Alkohol verboten. Immerhin: Drei Tage sind keine lange Zeit - und ich habe sie mir wunderbar mit Bloggen und einem Sherlock-Serienmarathon vertrieben. 

DURCHHALTEVERMÖGEN: Gar nicht so schwer! Es ging leichter, als ich dachte, drei Tage lang nur zu trinken. Klar, das Kauen fehlt dir schon. Aber nicht so, dass es unaushaltbar ist. Alles eine Frage des Willens, und mein innerer Schweinehund ist bekämpft. Da ich die Säfte ja eh genießbar fand, war es keine Überwindung. 


PLUSPUNKT: Die Verpackung. Sehr liebevoll verpackt, vor allem arbeitet der Konzern laut eigener Aussage daran, eine noch bessere Lösung für die Abfüll-Flaschen zu finden. Diese sind aber schon sehr leicht - nur man verursacht natürlich viel Müll. Trotzdem musste ich schmunzeln, denn jede Saft-Sorte hat ihren eigenen Slogan bzw. einen lustigen Spruch, mit dem man sich schon seelisch etwas geiler fühlt. Liebe zum Detail gefällt mir immer sehr!

BESSERES GEFÜHL? Ehrlich gesagt habe ich mich nicht besonders leistungsstark, wach oder fit gefühlt. Sondern so, wie sonst auch. Ich sprudelte nicht plötzlich vor Energie, sprang aus dem Bett und hatte neue Ideen, die ich umsetzen wollte. Es war ehrlich gesagt so, wie sonst auch. Nur eines hat sich verändert - und das beeindruckt mich natürlich nachhaltig: Das Bauchweh war weg. Drei Tage ohne blödes Grummeln - was für eine Abwechslung. Für die meisten vielleicht nicht relevant, für mich hingegen sehr. Mein Magen war im Gleichgewicht, so dass es mir dadurch wirklich besser ging. Ansonsten habe ich aber keine grandiosen Veränderungen wahrgenommen. Ich habe dadurch auch nicht abgenommen, außer vielleicht ein halbes Kilo (man rennt ja eh dadurch super oft auf Klo und muss pinkeln. Also besser keinen Jumpsuit anziehen). 

F A Z I T: 

Ich bin froh, Detox ausprobiert zu haben. Es hat mich seit langem wahnsinnig interessiert und ich finde es nicht schwer, drei Tage diese Kur durchzuhalten. Und das sage ich als Vielfraß. Meinem Magen und somit auch Körper und Seele ging es wirklich besser! Auch meine Haut im Gesicht verbesserte sich - oder ich redete mir das zumindest ein. Allerdings sind diese Säfte natürlich verständlicherweise sehr teuer - was natürlich oft davon abhält, zuzuschlagen. Meine Kur kostet mit Versand 135 Euro. Nochmal? Erst mal nicht! 1x im Jahr finde ich diese Variante für mich bezahlbar - wobei das jeder selbst entscheiden muss. Aber ich möchte Detox auch mal eine längere Zeit ausprobieren (in Form einer wirklich Kur mit Urlaub und einem abgeschiedenen Ort, da man dann ausdünstet und echt mies riecht). Vielleicht werde ich das mal irgendwann planen ...


Hingegen habe ich nun nach dieser recht kurzen Zeit für mich beschlossen, morgens solche Säfte zu trinken, statt Unmengen Käsebrötchen in mich hinein zu schaufeln. Wobei wir wieder am Anfang der Geschichte angekommen wären: Denn heute morgen habe ich erstmals wieder richtig gefrühstückt, mit meinen Eltern zusammen Rührei, Früchte und Brötchen gegessen. Und badabing - hallo Bachschmerz. Habe es natürlich wieder maßlos übertrieben und direkt die Quittung bekommen. Habe noch immer ein mulmiges Gefühl, und dieses möchte ich minimieren. Also werde ich in gesunde Säfte zum Frühstück/Vormittag investieren - einer pro Tag. Und schauen, wie es mir damit so geht. Kostet oft auch nicht viel mehr als mein normales Büro-Brötchen. Und vielleicht habe ich ja bald Lust, diese Säfte mal selbst zu mixen und zu entsaften. Wobei ich es toll finde, dass mir hier die Arbeit abgenommen wurde. Denn sonst hätte ich mich wohl nie dazu durchgerungen ...

Was habt ihr mit Detox für Erfahrungen gesammelt?  Schreibt mir gerne hier in den Kommentaren :)

*Die Produkte wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür an das wirklich nette Team von The Frank Juice.

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