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Samstag, 30. Mai 2015

Beauty: summer legs

Einmal Urlaub, bitte. Jetzt sofort die Füße ins Meer halten, das Salzwasser auf der Zunge schmecken und das kalte Bier in der von Sonnenmilch weichgewordenen Hand halten. Barfuß vorsichtig über heiße Steine tapsen, den herumfliegenden Bällen der kleinen Kids ausweichen und zwischendurch ein kleines bisschen den Bauch einziehen, weil man im Urlaub immer zu viel futtert. 
(klein Eileen in Sydney)
Was wäre das schön. Aber statt brutzelbraun auf der Liege zu entspannen, muss ich mich noch etwas gedulden - denn bis zum Sommerurlaub ist es noch ein bisschen hin. Aber er ist in absehbarer Nähe - Mitte Juli geht es mit meinen zwei Freundinnen Chiara und Viola nach Marrakech. Wir drei waren auch schon vergangenes Jahr auf Malta, wo ich mir den Sonnenbrand meines Lebens holte - am Po. Zwei Tage nicht sitzen, nur luftige Kleider tragen und den Poppes immer zu mit Aloe Vera einschmieren ist echt nicht so pralle. Aber wer in der Sonne einschläft, ist selbst Schuld. Jedenfalls freue ich mich schon unheimlich auf den Urlaub - und unser Hotel hat immerhin einen schönen Pool, so dass ich mich im Bikini ins kühle Nass schmeißen kann. Ich bin einfach ein absoluter Sommer-Mensch, mit Winterurlaub und Skigebieten kann ich einfach nichts anfangen. Ich würde niemals Winterurlaub buchen - außer Ryan Gosling lädt mich persönlich in seine wohlig-warme Hütte inmitten eines Schneeparadieses ein. Aber bis dieser Tag kommt, zieht's mich an den Strand.  
(klein Eileen in Dubai)
Wozu wir zum heutigen Post kommen. Für die neue Wilkinson Sword Travel-Edition (seit Ende Mai für zehn Euro im Handel, allerdings limitiert) zeige ich euch meine noch nicht ganz so braunen Beine. Die haben immerhin seit einiger Zeit keine Sonne mehr gesehen - wollen aber natürlich schon mal geschmeidig weich vorbereitet werden. Das heißt auch: Weg mit den Stoppeln. Nicht so wie bei Pop-Mieze Miley Cyrus, die gerade total auf ihre Achselhaare abfährt und die Büschel auch noch rosa färbt (urghs). Die Travel-Edition ist mit einem Aufsatz geschützt und wird in einem lila Täschchen geliefert, wo noch allerlei andere Beauty-Essentials Platz finden. Er soll uns also demnächst alle auf Reisen begleiten, damit wir uns um störende Haare keine Sorgen machen müssen und uns wohlfühlen. Ich greife im Urlaub auch immer zum Rasierer - greife also nicht zu anderen Haarentfernungs-Produkten wie Wachsstreifen. Ich habe wenig Lust darauf, dass ich im Urlaub allergisch bzw. schlimm auf Produkte reagiere und setzte deswegen lieber auf Altbewährtes. 
(klein Eileen in Sydney - Part 2)
Um mich wohlzufühlen brauche ich übrigens einen wirklich gut (!) sitzenden Bikini, denn rumzuppeln am Strand ist uncool. Wenn ich denke, dass hier und da irgendwas rausquetschen könnte, bin ich einfach nicht entspannt. In Dubai investierte ich in einen Victorias-Secret-Zweiteiler - beste Entscheidung ever. Sitzt bombenfest und rutscht auch beim Sprung in die Fluten nicht. In Dubai verliebte ich mich auch in meine Birkenstocks, die ich am Stand sehr empfehle. Ohne Witz - ich konnte und kann den Hype um die Latschen wirklich nicht verstehen. Sooo schön sind sie nicht, dafür aber unfassbar bequem. Als meine Schuhe in Dubai bei 45 Grad alle wehtaten und meine Füße etwas dicker wurde, kaufte ich mir dort die Latschen. 
Beautystuff (v.l.n.r.): Feuchtigkeitspflege, Sonnenschutz für die Haare, Haaröl, Bodylotion, Parfum, Rasierer, Volumenpuder, BB-Cream mit Lichtschutzfaktor, Feuchtigkeitscreme, Sonnenbrille, Serum -. und schön lackierte Nägel 

Was ich sonst neben Latschen, Rasierer und Bikini in mein Köfferchen packe, seht ihr unten auf den Bildern. Dabei minimiere ich so gut es geht die Verpackungsgrößen. Für eine Woche im Warmen braucht man meist nur eine kleine Flasche Bodylotion, Sonnensprach für die Haare oder Parfum. Und der eingesparte Platz im Koffer kann wunderbar mit Urlaubs-Mitbringseln aufgestockt werden. Das ist meine Reise-Vorbereitung: Große Verpackungen minimieren und Outfits heraussuchen. Klar, so ein paar Basics die immer gehen müssen auch mit - aber es ist so viel einfacher, wenn man sich vorher schon Looks zurechtlegt und in Ruhe zu Hause alles durchschaut. Ich lege als Vorbereitung auch schon ab und an Sommerklamotten in eine spezielle Urlaubs-Tasche, die dann vor der Reise ausgekippt und begutachtet wird. Alles, was ich während der letzten Wochen dort als "cool für den Urlaub"-würdig ablud, wird noch mal kritisch betrachtet. Ich gebe zu, dass das mehr Zeit in Anspruch nimmt, als die Planung von Städtetrips. Ich bin einfach jemand, der sich im Urlaub treiben lässt und recht spontan handelt. 
BODY SCRUB
Zum Schluss noch ein super einfacher Hausmütterchen-Tip: Für ein Peeling Zuhause einfach grobes Meersalz mit Honig vermischen. Das hat man meist ja sowieso im Haushalt und muss nicht erst sämtliche Peeling-Angebote im Drogeriemarkt durchtesten. Das DIY-Rezept riecht toll, peelt toll und klebt toll überall! Ja - wirklich überall. Also eher sparsam verwenden und leicht kreisend in die Haut massieren. Am Ende natürlich dann die Beine abbrausen und nicht direkt nach dem Rasieren peelen. 



PS: Auch diese Blogger-Mädels berichten euch etwas über ihre Urlaubsorte und glatte Sommerbeine:  Rauschgiftengel, HibbyAloha, Glitter everywhere, My Simple Life, Lebe BerlinLove & Urban und Puppenzimmer

* In Kooperation mit Wilkinson Sword

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Montag, 25. Mai 2015

Outfit: Black dots

"Na, hast du dir Omas Tischdecke angezogen?" Klar, die macht sich super als Cardigan! Vor allem in Kombination mit einem schwarzen Kleid und meiner Pünktchenstrumpfhose. Die leider nach den Fotos das Zeitliche gesegnet hat. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Aber bei mir halten Strumpfhosen meistens einen Tag durch, weil ich Tollpatsch mir überall eine Laufmasche einhole. Erst diese Woche im Büro. Nicht dran gedacht, dass meine Boots Schnallen haben, in den Schneidersitz gesetzt - und rattttschhh! Man merkt ja dann direkt, ob's ne Laufmasche ist, oder man Glück gehabt hat. Nunja - die Laufmasche zog sich von oben am Bauch bis nach unten zum Zeh - und ich verließ meinen Schreibtischstuhl nur, wenn es ganz ganz dringend sein musste. Bisschen peinlich - aber ich kann nichts dafür. Ich passe echt schon tierisch auf, bin aber dann so in Gedanken versunken, dass ich trotzdem mit Löchern und Ratschern nach Hause gehe. Deswegen kaufe ich normale schwarze Strumpfhosen nur noch im billigen Dreierpack, damit ich pro Woche genug habe. Von dieser Pünktchenstrumpfhose habe ich zum Glück noch eine - also hey, ich kann sie noch mit zum Rock am Ring Festival nehmen. Denn das Outfit wandert - bis auf die Schuhe - genau so auch in meine Festival-Reisetasche. Und da ist's mir dann eh Wurscht, wie die Strumpfhose am Ende des Tages aussieht. 
Das Outfit trug ich am Wochenende zum Karneval der Kulturen. Ein super Event, was direkt vor meiner Haustür in Kreuzberg stattfindet. Alle sind happy, trinken, sonnen sich und futtern sich durch die Essensstände. So mag ich Berlin, auch wenn Menschenmassen irgendwann tiefe Aggressionen in mir aufkeimen lassen und ich mich wild durch die engen Massen schiebe. Einmal im Jahr geht das voll klar - und da ich genau im Epizentrum des Karnevals wohne, habe ich zumindest ein eigenes, sauberes Klo. HA! 
 
PS: Mit diesem Outfit mache ich bei Franzis Frühlings-Blogparade mit. Schaut mal vorbei - vielleicht möchtet ihr ja auch noch einen frühlingshaften Post mit ihr und uns teilen. 
Ich wünsche euch noch schöne Pfingsten, hoffentlich habt ihr alle frei und könnt ein bisschen entspannen! 




Cardigan: New Look, Kleid: Mango (aktuell im Sale), Kette: Mango, Strumpfhose: Primark, Schuhe: Office London*, Tasche: Freds Bruder 

Fotos: Toko
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Samstag, 23. Mai 2015

Interior: Oh, deer!

Zimmer-Update: Auf meinem Schreibtisch wohnt jetzt ein Reh - mit Sportsocken! 

Ich habe es tatsächlich hinbekommen, mal ein paar Bilder an die Wand zu nageln. Zum Beispiel das Alphabet-Bild oder den Kupfer-Rahmen, weil er einfach perfekt zu meiner Schreibtischlampe passt. Und unter dem kleinen "Let's explore"-Schriftzug war noch genug Platz, um mein neues gemaltes Haustier zu platzieren. Ihr habt vielleicht schon Ilkas Burger-Bild gesehen, was sie in ihrer Küche in Köln aufgehängt hat. Ich durfte ebenfalls bei Allposters stöbern und hatte mich auf Anhieb in dieses Reh verliebt. Wenn ich schon nicht an Liebe auf den ersten Blick bei Menschen glaube, kann's bei Kunst vielleicht funktionieren. Die Farben sind einfach klasse und es schaut mich immer so liebevoll vom Schreibtisch aus an, wenn ich im Bett liege. Perfekte Sicht halt. 


Das besondere an diesem Kunstwerk: Es ist magnetisch mit dem Rahmen verbunden. Heißt: Ich muss es einfach nur an einer Ecke anheben, kann es ganz easy aus dem Rahmen ziehen und könnte kinderleicht ein neues Foto "reinschnappen" lassen. Nennt sich dann übrigens MagneticArt. Klappte auch beim testen sehr gut, nur dass ich das Reh erstmal nicht tauschen will. Ich finde es passt super auf den Schreibtisch und ich werde es erstmal nicht an die Wand hängen. Wobei ich eh gerade etwas mein Zimmer umplane und bald noch ein paar Möbel umstellen werde - vielleicht wird im Sommer also alles wieder anders aussehen. Im Moment bin ich aber super zufrieden mit meinem Schreibtisch und somit dem ersten Blick am morgen, wenn ich unfassbar verpennt versuche meine Augen zu öffnen. 

Wie sieht euer Schreibtisch aus? Viel größer? Bunter? Ähnlich weiß? Oder vielleicht ganz anders? 



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Freitag, 22. Mai 2015

Books: 'The Selection Series' or How to be an awesome princess..


Ich hatte die ersten zwei Teile von Kiera Cass’ “Selection Series” schon Monate im Schrank, bevor ich wirklich angefangen habe zu lesen. Gekauft hatte ich sie mir damals auf Englisch. Zum einen weil es bei meinem Studium fast kaum englische Inhalte gibt und ich mich dann doch gerne mal auf dem „Laufenden“ halte und zum anderen weil es in der Mayerschen, dem Buchriesen meines Vertrauens, auf englische Bücher 10% Rabatt gibt, sofern man eine Kundenkarte besitzt. Ach und weil englische Bücher im Grunde genommen sowieso immer günstiger sind, als die deutschsprachigen Übersetzungen.  Letzten Winter, während einer Flaute innerhalb des Studiums, fing ich also mit dem ersten Band „The Selection“ (dt. Selection) an. Relativ schnell war ich gefesselt von der Story und den handelnden Charakteren, sodass ich nicht lange brauchte, um das Buch abzuschließen. Mein Glück, dass ich Teil zwei schon im Schrank stehen hatte. Auch „The Elite“ (dt. Selection – Die Elite) begeisterte mich total, sodass ich während einer Freistunde im Dezember von der Uni schnell in die Buchhandlung flitzte, um mir Teil Drei „The One“ (dt. Selection – Die Erwählte) zu kaufen. Mittlerweile habe ich sogar Band Nummer 4 „The Heir“ gelesen, welches erst am 5.05.2015 erschienen ist. Ich warte nun sehnsüchtig auf den fünften Band der Reihe, um es endlich abschließen und irgendwo auch zur Ruhe kommen zu können. Kiera Cass schafft es immer wieder, dass man nicht nur mit ihren Figuren mitfühlt, sondern auch am Ende jedes Buches mit Spannung das nächste erwartet. Der bzw. die Cliffhanger sind immer ganz wunderbar gewählt und es gleicht der Spannung, die jeder von uns hat, wenn man gerade die finale Folge der eigenen Lieblingsserie  - sei es Grey’s Anantomy, Pretty Little Liars, Arrow oder Game of Thrones, geschaut hat. 


Klappentext:
„Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?“


Eigentlich will America gar nicht an der Selection teilnehmen. Von ihrer Mutter gedrängt, verlässt sie ihre geliebte Familie und ihren heimliche Freund Aspen, um ins königliche Schloß zu ziehen. Dort angekommen, läuft natürlich alles anders, als ursprünglich von ihr geplant. Das eigentliche Casting beginnt und America findet sich in einer Welt wieder, die heutzutage wohl zwischen Germany’s next Topmodel (Wer von euch war eigentlich genauso geschockt vom nicht stattgefundenen Finale, wie ich?), dem Bachelor und einem Hauch Tribute von Panem angesiedelt werden würde. Trotz allem ist es unheimlich unterhaltsam, wie America ihren Weg durch die Selection meistert, Freundinnen gewinnt – Feindinnen natürlich auch - und wie sie einen Prinzen kennen lernt, den sie nie begehren wollte.

Ich will euch eigentlich gar nicht viel von der Story vorwegnehmen oder in irgendeiner Art und Weise spoilern. Leßt es selbst. Es macht unheimlich viel Spaß. Und wer von euch, vielleicht gerade der Wirklichkeit entfliehen möchte, wie es nur Bücher zu schaffen wissen, ist mit der Selection Series von Kiera Cass wirklich gut aufgehoben. Ich wollte übrigens als ich klein war, neben Mähdrescherfahrerin (das war mein erster Berufswunsch) auch immer Prinzessin werden. Für diejenigen, denen es genauso geht, ist diese Reihe eindeutig wie gemacht.
 

 
 
 
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Dienstag, 19. Mai 2015

Inspiration: tattoo-love

"What are you going to do about your tattoos when you are older?" - "Maybe I just look awesome and hang out with other tattooed dudes!" 

Guten morgen ihr Lieben. Im heutigen Post geht es nicht nur um eine unserer Lieblingsserien, sondern auch über unser erstes Tattoo. Wie ihr vielleicht wisst, ist Ilkas und meine Haut schon lange nicht mehr "unbefleckt" (komisches Wort). Im zarten Teenager-Alter wurden die Blümchenkleider nach und nach aussortiert, die Musikwünsche düsterer, die Klamotten dunkler und die Jungs tattoowierter. Ich war mit 15 Jahren unsterblich verliebt in Oliver Sykes von Bring Me The Horizon und habe mir sein Gesicht auf ein Kissen drucken lassen. Wohlgemerkt das erste und einzige Mal, wo ich mir diese kitschig-miesen Kissen drucken ließ! Mit Oli neben mir konnte mein kleines Emo-Ich wunderbar einschlafen und ich habe mich bei Konzerten an den dicken Männern bis in die erste Reihe gekämpft. Dass der Typ von oben bis unten voller Tinte war, fand ich megageil. Nur meine Mutti gar nicht so. Ich setzte mir also mit 16 in den Kopf, dass Tattoos meinen Körper verschönern sollen - am liebsten mit zig Piercings in Kombination. Heute kann ich sagen: Danke Mutti, dass du da warst und es mir verboten hast. Denn sonst hätte ich heute einige Löcher im Gesicht von Piercings, die ich nun nicht mehr mag. Damals fand ich das natürlich kacke, rebellierte und mimoste herum. Also gut, dachte ich mir: Abwarten und zeichnen. So entwarf ich mit 16 mein erstes Tattoo, welches ich mir mit 18 stechen lassen wollte. Ich malte es fertig und ließ es zwei Jahre lang an meinem Spiegel hängen. Tagtäglich schaute ich also dieses Motiv ganz beiläufig an - immer wenn ich mich anzog oder schminkte. Auf diesem Weg wollte ich schauen, ob es mir auch nach Monaten noch gefällt. Denn einmal auf der Haut ist es halt da. Es ist kein Klebetattoo, dass man mit Spucke und rubbeln wieder von seinem Körper löschen kann ...



Was soll ich sagen?! Zwei Jahre später machte ich mir mit 18 einen Tattoo-Termin. Ich zog es wirklich durch und ging mit meinem Motiv und Ilka im Schlepptau zum Tätowierer. Das Studio bei uns Zuhause in NRW suchten wir vorher sorgfältig aus. Dabei verließ ich mich auf die Meinungen der Mitschüler. Ich machte gerade mein Abi und einige Leute aus meiner Stufe hatten sich in einem Studio in der Nachbarstadt stechen lassen - und es sah wirklich gut aus. Denn eins wollte ich vermeiden: Krumme Linien und eine heulende Eileen. Wenn mir das Motiv irgendwann nicht mehr gefällt, ist es mein Pech und halb so schlimm. Wenn das Tattoo aber schlecht gestochen ist, ärgerst du du dich jahrelang - bis du es überstechen lässt oder entfernen lässt. 

Nach ein paar schlaflosen Nächten war der Termin gemacht, das Tattoo angezahlt und mein Puls bei drölftausend. Ich fuhr mit Ilka und einer anderen Freundin am Tag der Tage ins Studio, Herzklopfen bis zum Hals. So nervös war ich noch nichtmal bei meinem ersten Kuss. Nach einer kleinen Plauderei ging es auch schon los und mir wurde die Tattoo-Vorlage auf den Bauch aufgezeichnet. Was dann kam, war so wenig überlegt wie geplant: Nicht ICH wurde zuerst verschönert, sondern Ilka. Die hatte sich vorher überlegt - wenn sie schon mal da ist - einen Minimini-Stern auf ihr Handgelenk stechen zu lassen. Das war so mit ihrer Mutti abgesprochen. Tja - herausgekommen sind drei mittelgroße schöne Sterne - alles andere als winzig. Ups - sorry Mom! Eine zufriedene Ilka hielt schließlich meine Hand und ich lag leicht panisch auf der Liege. Im Endeffekt war aber alles halb so schlimm und das Tattoo tat nur an den Rippen deutlich mehr weh. Nach 2 Stunden war ich durch und bewunderte mein erstes Tattoo im Spiegel. Ich liebte es! Es passte sehr gut zu mir, hat eine tiefere Bedeutung auf die ich hier jetzt nicht genauer eingehen mag und begleitet mich seitdem täglich. Das ist nun 6 Jahre her (fuck, bin ich alt). Und auch heute kann ich noch sagen: Ich mag mein Tattoo immer noch. Genau wie Ilka. Wir sind immer noch sehr zufrieden - auch wenn es ein weeeeeenig Stress mit den Eltern gab. Die dachten nämlich beide, dass unsere Tattoos deutlich kleiner ausfallen werden. Naja, böse Blicke, abwertende "Tzzzz"-Rufe und ein paar verdrehte Augen später hat sich das auch gelegt. Wir sind schließlich erwachsen, stehen mitten im Leben und haben einen Plan, was wir beruflich erreichen wollen. Da stehen uns zum Glück keine Tattoos im Wege - aber solch ein Arbeitgeber würde wohl auch nicht zu uns passen. 


Mittlerweile sind noch ein paar Tattoos hinzugekommen. Und zumindest bei mir ist die Planung noch lange nicht abgeschlossen. Meine sechs Motive brauchen Zuwachs. Aber seit zwei Jahren kam kein neues Tattoo mehr hinzu, da ich sehr picky bei der Wahl der Tätowierer bin. Lieber warten, als hinterher krumme Linien zu bekommen.

Wobei wir beim TV-Tip wären, den ich anfangs ja schon erwähnte. Dass ich Fan von Tattoo-Serien bin, ist vielleicht dem ein oder anderen schon bekannt. Ich liebe Kat von D, habe ihre Bücher gelesen und versuchte natürlich bei meinem Los-Angeles-Trip 2013, einen Termin bei ihr zu bekommen. Klar, das ist einfach übelst aussichtslos, außer du heißt Miley Cyrus und klingelst kurz vorher mal fix durch. Immerhin besuchte ich den Shop und kaufte mir ein Shirt. Happy Eileen was happy. Eine andere Serie von TLC, die ich super gerne nach Feierabend oder an einem lazy sunday schaue, ist "Tattoo Desaster". Läuft montags bis freitags um 16.35 Uhr auf TLC. Die Doku-Reihe des Free-TV-Senders wirft einen Blick auf die wohl schrecklichsten, verrücktesten und grammatikalisch inkorrektesten Tattoos aus Amerika. Wo man sich wirklich fragt, wie besoffen die Leute sein mussten, um so etwas stechen zu lassen. Die Tattoo-Spezialisten Tim Pangburn, Jeremy Swan und Megan Massacre versuchen dann, diese Tattoos zu retten und aus ihnen doch noch Meisterwerke zu machen. Mit sehr coolen Ergebnissen! Ich finds einfach erstaunlich, welche schönen Tattoos aus so einer Grütze gemacht werden. Ach ja: Wenn ihr bei euch kein TLC empfangt, einfach einen Senderdurchlauf starten. TLC ist in ganz Deutschland kostenlos zu empfangen. 

Mehr über meine restlichen Tattoos könnt ihr übrigens in diesem Post (klick!) nachlesen. 



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