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Framily Dinner mit Lidl Deluxe

16. Dezember 2017 // Eileen

It’s Beginning To Look A Lot Like Christmas …

Und auf einmal ist er da: Der Weihnachts-Vibe. Das gewisse Fünkchen, was fehlte, um sich voll uns ganz dem Christmas-Fieber hinzugeben. Und um einfach mal zu eskalieren – und zwar in der Küche. Zusammen mit Lidl haben Marie und ich unser erstes Framily-Dinner auf die Beine gestellt. Und das war gar nicht so leicht, wie es sich vielleicht anhört.

Denn die große, gut sortierte und perfekt ausgestattete Küche meiner Mutter hatte ich definitiv nicht zur Verfügung. Stattdessen meine kleine WG-Küche, die eh ohne Spülmaschine auskommen muss und wo ich froh bin, mal Besteck von der gleichen Sorte auf Anhieb zu greifen. Aber wisst ihr was: Dieses Zusammengewürfelte macht für mich auch einen gewissen Charme aus. Denn es muss absolut nicht perfekt sein, wenn ihr für eure Freunde und Liebsten die Kochschürze umschnallt. Im Gegenteil: Das kleine bisschen Chaos machte unseren gemeinsamen Abend erst so richtig liebenswert. Und genau das wollen wir euch unter dem Motto #beautifullynormal zeigen. Denn es ist zwar ein etwas abgedroschener Spruch, aber er stimmt zu 100 Prozent: Die Geste zählt! Und Jahre später werdet ihr euch auch noch an kleine Missgeschicke erinnern. So nach dem Motto „Wisst ihr noch damals, als wir Fleisch, Fisch, Kartoffeln UND Gemüse in einen kleinen Ofen quetschen mussten?“.

Also ran an die Herdplatten und traut euch – so ein Drei-Gänge-Menü ist kein Hexenwerk. Und genau das wollen Marie und ich euch zeigen. Denn wir beide sind gewiss keine großen Koch- und Back-Königinnen. Wir haben unsere Stärken: Ich kann super Soßen und Cremes machen und bin auch ganz gut, was Fleisch angeht. Marie ist ein wahres Nachtisch-Ass. Praktisch also, dass wir unsere Qualitäten bündeln können. Die wichtigste Zutat bei unserem Framily-Dinner: Gelassenheit. Denn wer verbissen ans Brutscheln und Braten rangeht, hat doch viel weniger Spaß. Wir haben den ganzen Tag – vom Einkaufen am frühen Morgen bis hin zum Mitternachts-Nachtisch einfach total genossen. Und hoffen sehr, dass euch 1.) unser Menü gefällt und wir euch Inspiration geben können – und 2.) ihr nun Lust habt, selbst ein solches Dinner zu veranstalten.

Veranstaltet haben wir unser Weihnachts-Dinner bei mir in der WG für insgesamt acht Leute. Wobei wir schon bei einem kleinen Problem wären: Ich habe natürlich weder Platz in der Küche für acht Personen, noch acht gleiche Stühle, noch einen riesigen Tisch. Also haben wir improvisiert. Kurzerhand wurden unser Küchentisch und ein Tisch aus Chiaras Zimmer zusammengestellt. Praktisch: Die beiden Tische haben die gleiche Höhe – ein wahrer Segen! Stühle haben wir einfach zusammengewürfelt – was am Ende gar nicht verkehrt aussah: Zu vier grauen Küchenstühlen gesellten sich ein weißer und ein grauer Schreibtischstuhl. Und meine Sideboard-Kisten wurden mit Kissen und Decken kurzerhand zu zwei Sitzgelegenheiten umfunktioniert. So hatte jeder genügend Platz – und auch das ganze Essen konnte problemlos auf den beiden Tischen aufgetischt werden.

Als die Ausgangssituation geschaffen war, ging’s ans Einkaufen. Zusammen mit Lidl haben wir ein Deluxe-Menü veranstaltet und uns vorwiegend auf die tollen Deluxe-Produkte konzentriert. Die erkennt ihr kinderleicht am Deluxe-Logo und Branding: Die Verpackungen sind in einem Schwarz-Weiß-Design gehalten. Und die Produkte sind gerade für Weihnachten und die Feiertage einfach der Wahnsinn. Egal ob Fleisch, Fisch, Gemüse, Saucen, Aufschnitt, Käse oder Gewürze – es gibt so viele verschiedene Produkte, die Lust auf ein geschmacksintensives Essen machen. Vor allem bekommt ihr diese unkomplizierten Zutaten und Speisen in jedem Lidl – müsst also nicht lange nach besonderen Dinner-Schmankerl suchen. Welche Rezepte wir uns ausgedacht haben – dazu gleich mehr. 

Die Tischdeko haben wir schlicht gehalten, da wir uns zum Glück einig waren: Weniger ist mehr. Die Farbgebung sollte Gold, Schwarz-Weiß und Grün sein. Wir haben Eukalyptus und Rosmarin zu kleinen Zweigen zusammengebunden und mit Christbaumkugeln geschmückt. Sieht nicht nur sehr schön natürlich aus, sondern riecht auch wahnsinnig gut. Dazu ein selbstgebastelter Adventskranz aus Eukalyptus, Kerzen, Kugeln, einer Lichterkette und einer Baumstamm-Scheibe – fertig. Zum Glück besitze ich genau acht schwarze Teller – das goldene Besteck habe ich ein paar Tage vor unserem Framily-Dinner beim Bummel durch Berlin entdeckt und direkt mitgenommen. Ein echter Hingucker und genau das richtige für so ein Weihnachts-Essen. Dazu noch ein paar goldene Sterne auf der Tischdecke verteilt – fertig war die Deko. Kleiner Aufwand – große Wirkung. Unseren Gästen hat der gedeckte Tisch sehr gut gefallen und ich werde definitiv nicht das letzte Mal so eine Festtags-Tafel schmücken.

UNSER FRAMILY-MENÜ

Kommen wir zum leckeren Teil des Artikels. Was haben wir denn nun aufgetischt? Eine leichte Vorspeise, eine deftige Hauptspeise und einen beschwipsten Nachtisch. Dazu Wein, Wasser und einen fruchtigen Cocktail auf Gin-Basis.

VORSPEISE
Bunter Salat mit Himbeeren, Ziegenkäse-Bites, Äpfelchen, karamellisierten Nüssen und zweierlei Schinken
HAUPTSPEISE
Rinderfilet mit Fächer-Knoblauch-Kartoffeln, dunkler Soße, gefüllten Champignons, Blumenkohl und Mandel-Brokkoli
NACHSPEISE

Apfel-Crumble mit Glühwein-Schwips und Crème-Brulée-Eis

Folgende Produkte haben wir aus dem Deluxe-Sortiment gekauft: Bresaola, Parmaschinken, Ziegenkäse in Blätterteig, Balsamico-Creme, Südamerikanisches Rinderfilet, Parmesan, Bratenfond, Crème-Brulée-Eis, Öl und Essig in einer Karaffe, Gin. 
Ich zeige euch nun hier die Kinderleicht-Rezepte für Vorspeise und Hauptgang. Bei Marie auf dem Blog findet ihr dann die genauen Rezepte für den Nachtisch und den Gin-Cocktail. 

VORSPEISE FÜR ACHT PERSONEN

  • Zwei Äpfel waschen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Schale könnt ihr ruhig dran lassen. Eine Packung frischen Spinat, eine Packung Feldsalat und einen normalen grünen Salat waschen und lose in eine große Schüssel werfen. 1,5 Schalen frische Himbeeren hinzugeben, ebenso die Apfelstücke. In einer kleinen Pfanne zwei Handvoll Walnüsse erhitzen und mit Honig ordentlich beträufeln. Bei mittlerer Hitze kurz karamellisieren lassen und ab in den Salat damit. Die Ziegenkäse-Blätterteig-Taler für 10-15 Minuten im Ofen erhitzen, bis sie leicht braun sind. Pro Person haben wir mit einem Ziegenkäse-Taler kalkuliert.
  • Öl und Essig in die Karaffe gießen und mit Meersalz und Pfeffer auf den Tisch stellen. Jeweils zwei Portionen der beiden Schinken-Sorten auf Servierplatten (oder was auch immer ihr im Haus habt – bei uns waren es auch kleine Tannen-Schüsselchen) anrichten.
  • Für das Dressing Balsamico-Creme mit den restlichen Himbeeren vermischen und die Himbeeren schön klein quetschen. Das Dressing haben wir in einen kleinen Kupfer-Becher gefüllt. So kann sich jeder selbst so viel Dressing über den Salat gießen, wie er möchte.
  • Dazu haben wir zwei frische Baguettes und selbstgemachte Kräuterbutter gereicht.

HAUPTSPEISE FÜR ACHT PERSONEN

  •  Zwei Packungen Südamerikanisches Rinderfilet (1,6 Kilogramm insgesamt)
  • 500 Gramm festkochende Kartoffeln – am besten schön groß
  • Zwei Packungen braune Champignons
  • Zwei frische Brokkoli-Köpfe, zwei Blumenkohl-Köpfe
  • 1 Packung TK-Kräuter
  • 1 Packung Butter
  • Knoblauch!
  • 1 Packung geraspelte Mandeln
  • 1 Glas Bratenfond
  • Kartoffeln gründlich waschen, putzen – aber nicht schälen. Jede Kartoffel so einritzen, dass kleine Fächer entstehen. Also nicht bis auf den Boden schneiden (wenn es mal passiert, ist auch nicht schlimm. Uns sind auch ein paar Kartoffeln „missglückt“ – schmeckten aber trotzdem sau lecker). Alle Kartoffeln auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Öl beträufeln und ordentlich Knoblauch drüber pressen. Auf jede Kartoffel dann ein Stück Kräuterbutter legen und Rosmarin-Zweige auf dem Blech verteilen. Das Blech mit den NICHT vorgekochten Kartoffeln bei 200 Grad dann eine Stunde in den Ofen schieben.
  • Das Fleisch aus der Packung und der Folie nehmen und 30 Minuten auf einem Stück Küchenrolle Ruhen lassen. Anschließend haben wir es halbiert, da es sonst nicht in die Pfanne passte. Eine großzügige Menge Butter und 3 Knoblauchzehen in einer großen Pfanne erhitzen. Das Fleisch darin nun scharf (!) anbraten – und zwar von jeder Seite etwa 5-7 Minuten, je nach Dicke. Mit Salz und Pfeffer würzen und dann für 15 Minuten in Alufolie eingepackt ab in den 200-Grad-Ofen.
  • Für die Bratensoße das ganze Glas Fond in die Pfanne geben, wo kurz vorher noch das Fleisch gebraten hat. Denn den Geschmack wollen wir ja einfangen. Mit einer Mehlschwitze andicken, da die Soße sonst zu flüssig wäre. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und etwas Muskatnus abschmecken. Ich habe für eine weihnachtliche Note etwas Zimt an die Soße getan (etwa 2 EL) – ist aber Geschmackssache. Sobald ihr die Rinderfilet-Stücke aus dem Ofen holt, den Fleischsud, der sich in der Alufolie befindet, noch in die Pfanne schütten. Purer Geschmack!

  • Die Champignons vom Stiel befreien und in jeden Pilz etwas Kräuterbutter füllen. Alle Pilze in eine große Auflaufform befördern und etwas Parmesan darüberraspeln. Die Champignons wandern dann für rund 20 Minuten in den Ofen – bis der Käse goldbraun ist und die Pilze schon ein kleines bisschen schrumpelig aussehen. Dann sind sie perfekt.
  • Brokkoli und Blumenkohl in kleine Röschen schneiden und für 5-7 Minuten ins kochende und gesalzene Wasser werfen, so dass das Gemüse noch bissfest ist. Wir haben beide Gemüsesorten in einen Topf getan, da sie zur gleichen Zeit gar werden.
  • Mandeln in einer kleinen Pfanne ohne Öl kurz erhitzen und zur Seite stellen. Wir haben die Mandeln separat zum Gemüse auf den Tisch gestellt, da nicht jeder unserer Freunde ein Nuss-Fan ist.
Klar – gerade in einer kleinen Küche und bei so vielen Zutaten ist ein bisschen Jonglieren gefragt. Aber selbst Marie und ich haben den Hauptgang so gewuppt bekommen, dass alle Speisen gleichzeitig aufgetischt werden konnten. Und noch heiß waren. Dafür platzte unser Ofen aber auch fast aus allen Nähten, als Kartoffeln, Pilze und Fleisch gleichzeitig drin brutzelten.  
Die wahre Herausforderung kam übrigens NACH dem Essen: Denn ich habe wie gesagt keine Spülmaschine … Aber spätestens dann packen alle Freunde mit an – und helfen mit prall gefüllten Bäuchen beim Abwasch und Abräumen. Dafür sind Freunde schließlich (auch) da. 🙂 
*In Zusammenarbeit mit Lidl
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