Inspiration

Mein Leben mit Finn: Fünf Tipps für Hundehalter

20. Dezember 2017 // Eileen

Seit fast zehn Jahren ist Finn nun bei uns. Der kleine Vierbeiner, mittlerweile ein Senior, hat unser Leben ganz schön auf den Kopf gestellt. Plötzlich hast du nicht mehr nur einen kleinen Bruder, der dich im Teenager-Alter zur Weißglut bringt. Sondern auch noch ein Haustier, was doch so viel mehr ist, als „nur“ ein Hund: Schnell wurde Finn ein Teil unserer Familie, der zwar nicht AM Tisch sitzen darf, aber zumindest darunter. In der freudigen Erwartung, dass doch mal etwas Nahrung vom Tisch runterfallen könnte, damit er es schnell aufschlecken kann. So ein Hund ist nämlich der schnellste Staubsauger der Welt. Ich liebe Finni und hoffe, dass der kleine Opi noch lange lebt und bei uns ist. Denn wann immer es mir mal schlecht geht oder ich einen miesen Tag habe: Finni ist das egal. Er muntert mich mit seinem Schwanz-Gewedel und seinem treuen Blick gleich wieder auf. Oder kringelt sich im Bett an meine Füße und schnarcht mir so laut seine Arien vor, dass ich mein eigenes Wort nicht mehr verstehe. Aber kann ich ihm böse sein? Natürlich nicht. Denn Finni ist der Mann, der seit zehn Jahren an meiner Seite ist und um den ich mich natürlich liebevoll kümmere.

Dabei ist so ein Leben mit Hund kein Zuckerschlecken. Auch wenn Mama und Papa sich größtenteils um Finni kümmern, so haben auch wir Kinder – mein Bruder und ich – viel zu tun. Denn wenn man sich als Familie einen Vierbeiner ins Haus holt, sollen und müssen alle mit anpacken. Und nachdem ich euch im ersten Blogpost schon zehn Fakten über Finn aufgeschrieben habe und ihr ihn etwas besser kennenlernen konntet, folgt heute Teil zwei der Hunde-Serie. Diesmal verrate ich euch fünf praktische Tipps im Umgang mit eurem Hund. Vor allem im Hinblick aufs Älterwerden: Denn es ist ganz normal, dass euer Tier dann nicht mehr so agil ist und sich die Bedürfnisse ändern.

Dieser Beitrag entsteht wieder in Zusammenarbeit mit Purina PRO PLAN. Das Trockenfutter speziell für Senioren testet Finni seit ein paar Wochen und musste sich erst dran gewöhnen. Denn er ist seit knapp zehn Jahren dran gewöhnt, dass das Trockenfutter NEBEN seinem Napf liegt. Als ich Purina PRO PLAN dann IN seinen Napf legte, wurde dieser erstmal nur angebellt und verwundert gemustert. Schließlich passte das so gar nicht zusammen. Als ich die kleinen Trockenfutter-Kibbles dann NEBEN den Napf legte, verputzte Finn sie in Windeseile. Erst noch etwas zaghaft, aber nach dem ersten Bissen war er angefixt.

Das Trockenfutter gibt es nicht nur für Senioren, sondern natürlich für Hunde aller Altersklassen und aller Größen. Es begleitet unseren Vierbeiner beim Älterwerden und dem täglichen Leben. Pluspunkt: Purina PRO PLAN verzichtet bei der Hundenahrung auf alles, was für den Hund keinen Nährwert bietet, wie zum Beispiel Farbzusatzstoffe. Die verwendeten Produkte wurden alle wissenschaftlich getestet und sind darauf ausgelegt, das Leben unserer Hunde zu verbessern – sei es beispielsweise durch eine optimale Verdauung. Seit 85 Jahren forscht Purina PRO PLAN nun schon auf dem Gebiet der Hundenahrung und die Experten stehen euch auch gerne zur Seite, falls ihr spezielle Fragen zum Futter oder eurem Vierbeiner habt.

5 Tipps für Hundebesitzer

  • Überfordere deinen Hund nicht 

Gerade Senioren sind einfach nicht mehr so schnell und agil, wie Welpen. Als Finn noch klein war, konnte ich mit ihm durch den Garten rennen oder mit dem Fahrrad langsam neben ihm herfahren. Jetzt trage ich ihn die Treppen in die erste Etage im Haus meiner Eltern hoch, weil er selbst nicht mehr flink genug ist – und seinen Rücken sowieso schonen soll. Wenn der Hund älter wird, müssen wir Herrchen uns auch in Geduld üben. Finni trottet nun langsamer beim Gassi gehen neben mir her, aber noch immer mit der gleichen Begeisterung. Auch wenn ihr eurem Hund neue Tricks beibringen möchtet: Geduld ist angesagt. Denn erzwingen könnt ihr den Trick eh nicht. Und wenn ihr merkt, dass er absolut nicht gelingt, lieber abbrechen und es am nächsten Tag versuchen. Hauptsache, ihr bleibt am Ball und versucht es immer, immer wieder.

  • Lieber Lob 

Ich halte nichts davon, Hunde übermäßig zu bestrafen. Klar, Machtworte müssen sein – und wenn Finn beim Gassi gehen an verdächtigen Dingen schnüffelt, werde ich auch laut. Denn er hat nun mal die Angewohnheit, alles anzuschlecken. Ein gehöriges „NEIN“ muss da schon mal sein. Aber schimpft ihr als Besitzer zum Beispiel mit dem Hund, weil er den Paketboten anbellt, versteht er diese Lektion wahrscheinlich nicht. Optimaler ist, euren Hund zu loben, wenn er dann auf Zuruf zu euch kommt und nicht mehr mit Bellen beschäftigt ist. Übrigens etwas, was wir Finn seit zehn Jahren versuchen beizubringen: Immer, wenn jemand vor unserer Haustür auftaucht, wird gebellt. Denn die Haustür empfindet Opa Finn als SEIN Territorium, der Eingang muss bewacht und beschützt werden ;). Aber das mit dem Loben klappt mittlerweile sehr gut – und ansonsten zieht die Nummer mit dem Leckerchen IMMER.

  • Werde selbst erfinderisch

Wir haben mittlerweile in jedem Raum eine kleine Fusselrolle, da Finn einfach sehr viele Haare verliert. Als Senior haart er sogar noch mehr. Babypuder hilft z.B. auch bei Hundehaaren, diese zu entwirren. Einfach aufs Fell streuen und mit der Bürste anschließend durchkämmen. Viele kleine Tricks könnt ihr aus dem Haushalt – oder auch aus eurem eigenen Leben – auf euren Vierbeiner übertragen.

  • Achte auch auf deine Stimmung

Finn musste schnell lernen, dass er auch mal alleine Zuhause bleibt. Papa ging zur Arbeit, ich in die Uni und mein Bruder zur Schule. Wenn Mama dann auch das Haus verließ, blieb nur noch Finni daheim. Also entwickelten wir Rituale, damit er merkt, dass wir gehen – und natürlich wiederkommen. Es bringt nichts, sich sorgenvoll von seinem Tier zu verabschieden, denn das merken Hunde direkt und werden dann ebenfalls nervös. Schluck‘ die Panik runter, vor allem zu Beginn, wenn ihr eurem Tier etwas anlernen bzw. beibringen möchtet. Ich sage Finn immer mit freundlicher Stimme Tschüß, sage kurz den stets gleichen Satz zu ihm „Bis später, ich komme gleich wieder“ und gebe ihm ein kleines Leckerchen. Das Ritual kennt Finn nun bestens und weiß, dass wir ihn nie alleine zurücklassen würden.

  • Abwechslungsreiche Bewegung

Auch als Senior braucht Finn Bewegung. Das bedeutet: Manchmal müssen wir ihn dazu „zwingen“, Gassi zu gehen. Denn ein gesunder Hund braucht Auslauf und die frische Luft. Natürlich dürfen wir Finn nicht überfordern, weswegen ein Mix aus langen und kurzen Spaziergängen sinnvoll ist. Vor allem sollte euer Hund erst Zuhause erschöpft sein – und nicht schon auf der Hälfte der Strecke. Dann habt ihr ihn überfordert und solltet das nächste Mal eine kürzere Runde laufen. Ausgelassenes Toben im Garten? Na klar. Aber mit vielen Verschnaufpausen und genügend Wasser für euren Hund. Mit Finni spielen wir auch nicht mehr jeden Tag, sondern ein paar Mal im Monat richtig wild im Garten, da er einfach nicht mehr so viel Energie hat.

Seid ihr auch Hunde-Mamis bzw. Hune-Papis? Woran merkt ihr, dass euer Vierbeiner älter wird und wie erleichtert ihr ihm den Alltag? Ich freue mich über eure Erfahrungen! 

*In Zusammenarbeit mit Purina PRO PLAN

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