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Los Angeles: Wo du die Instagram-Wände findest

10. Januar 2018 // Eileen

Los Angeles ist so eine Stadt, da findest du an jeder Ecke einen fotogenen Fleck. Da quellen die Straßen teilweise über vor Foto-Hotspots, netten Cafés, gesunden Lunch-Plätzchen und netten Restaurants. Da kannst du dich nicht nur austoben, was das Essen angeht, sondern auch tolle Momente einfangen. Wofür L.A. auch absolut bekannt ist: Wandmalereien. Ich nenne sie gerne liebevoll Instagram-Wände, denn ihr findet die bunten Verzierungen in unzähligen Instagram-Feeds. So natürlich auch in meinem Feed, denn während meiner Reise im November bin ich einen ganzen Tag lang so viele Instagram-Wände wie möglich abgelaufen. Wall hopping quasi. (Weswegen ich auf jedem Bild auch das gleiche Kleid trage. Nunja :D)

Paul Smith „Pink Wall“

Es war zum Glück bestes Wetter in Los Angeles und Chiara und ich sind 17 (!) Kilometer durch die City gelatscht. Denn wenn wir schon nur ein paar Tage in der Stadt der Engel sind, müssen halt alle Wände auf einmal besichtigt werden. Ich habe mir am Abend vorher Google Maps und Instagram + Pinterest vorgeknöpft und so viele von den knallbunten Hinguckern rausgesucht, wie eben möglich. Ich wusste, dass wir so fünf Wände schaffen, bevor es dunkel wird – und bevor wir genervt sind. Denn diese Tour sollte vor allem Spaß machen und uns noch andere tolle Ecken von Los Angeles zeigen. Zum Glück liegen die meisten Wände sehr nah bei einander, so dass Laufen überhaupt kein Problem war. Wir schlendern lieber entspannt durch die Gegend, als mit dem Auto von A nach B zu fahren – denn die Suche nach einem Parkplatz hätte uns die Laune sofort verdorben.

Und da mir schon viele von euch Lesern im November schrieben, wo denn genau diese oder jene Wand sei, dachte ich, ich schreibe das hier einfach mal auf und blogge drüber. Ich hoffe, dass euch das weiterhilft und euch endloses Googeln erspart. Falls ihr schon euren Trip nach L.A. gebucht habt oder mal hinwollt: Speichert euch diesen Artikel einfach gerne ab 🙂 

P.S.: Viele Motive sind dauerhaft an der jeweiligen Wand verewigt. Einige werden aber auch übers Jahr ausgetauscht. So habe ich 1-2 Motive nicht mehr gefunden und war erst verwirrt, weil ich definitiv am richtigen Ort war. Nach ein bisschen Recherche im Netz war mir dann auch klar, dass es zum Beispiel eine Wand gibt, die immer das neuste Kino-Highlight zeigt. Und da es schon November war, stand ich nicht wie erhofft vor der „La La Land“-Wand, sondern vor einem riesigen Kunstwerk von „Coco“.

INSTAGRAM-WÄNDE UND WO SIE ZU FINDEN SIND

Paul Smith Pink Wall: 8221 Melrose Avenue

Die berühmteste aller pinken Wände ist zwar leicht zu finden, aber schwer gut (!) zu knipsen. Es stehen überall Schilder mit Verboten (es ist nur das Fotografieren mit dem Handy erlaubt, nicht mit einer professionellen Kamera ohne Genehmigung) und da die Wand zum Laden von Paul Smith gehört, gibt es auch Parkplätze genau vor der Wand. Heißt: Es stehen natürlich Autos davor, was ein nettes Foto ein bisschen zum Glücksspiel macht.

„Coco“-Filmwand: 8257 Melrose Avenue

Findet ihr genau gegenüber von der Paul-Smith-Wand, ist somit quasi eine Adresse. Pluspunkt: Zur Wand gehört eins der schönsten Cafés in Los Angeles. Die Betreiber waren so schlau und verkaufen ihren Kaffee mit Promi-Schablonen: Auf meinen Milchschaum wurde z.B. ein schnieker Ryan Gosling gezaubert, Chiara entschied sich für die heulende Kim Kardashian. Auch absolut fotogen – und ein netter Ort, um kurz zu verschnaufen.

“Made in LA”: 714 N Laurel Avenue (Ecke Melrose Avenue)

Die Wand ist nur ein paar Meter von Paul Smith entfernt, so dass ihr beides easy zusammen abklappern könnt. Leider stand bei unserem Besuch die Sonne so doof, dass die einzige Straßenlaterne vor der Malerei einen fiesen Schatten warf. Da wir natürlich keine Zeit hatten, Stunden zu warten, ist auf dem Bild nun der Laternen-Schatten für immer verewigt. Aber es gibt Schlimmeres.

„Reversed Los Angeles“: West wall of Assembly Los Angeles, 7977 Melrose Avenue

In Wahrheit gar nicht so spannend für meinen Geschmack, aber ebenfalls auf der Melrose Avenue und deswegen leicht noch mitzunehmen. Wir haben auf der berühmten Meile natürlich auch Schaufenster-Shopping betrieben, denn von einer Wand zur nächsten bloß nicht die coolen Läden außer Acht lassen.

„Girls Tour“:  Sorella Boutique, 7811 Melrose Avenue

Meine Lieblingswand, an der wir fast gescheitert sind. Denn ein Foto zu zweit hinzubekommen, war gar nicht so leicht. Ich fragte dann einen Passanten, ob er uns knipsen könne. Von 4 Fotos war auf dreien leider das „Girls“ abgeschnitten und nur das „Tour“ zu lesen. Wo ich mich frage: WIESO stehen wir wohl vor dem Schriftzug … Aber am Ende hat noch ein Bild hingehauen, auf dem Chiara und ich auch halbwegs bescheiden gucken.

„Angel Wings“: 8401 W 3rd Street

Die berühmten Flügel von Colette Miller gibt es mehrfach in Los Angeles – und sie alle sind wunderschön und sollen laut der Künstlerin an unsere Menschlichkeit appellieren. Die Flügel mit dem pinken Hintergrund findet ihr z.B. auch auf der Melrose Avenue – wir hingegen haben ein Foto vor einer grauen Wandverzierung gemacht.

„Marilyn Monroe“: 661-673 N Kilkea Drive (Melrose Avenue)

Auch auf der Melrose Avenue, an der Ecke zum Kilkea Drive findet ihr diese riesige Marilyn. Chiara ist ein großer Fan der Ikone und so haben wir hier natürlich auch Halt gemacht. Als Orientierung: Das Marilyn-Gemälde liegt etwa drei Minuten zu Fuß (zwei Querstraßen) von der Paul-Smih-Wand entfernt.

„Please don’t Instagram this“: 326 E 2nd St, Los Angeles, CA 90012, USA

Okay, das hier habe ich wirklich noch nicht auf Instagram hochgeladen. Aber es war einfach zu selbstironisch und passend, als es nicht zu knipsen. Gefunden haben wir den Schriftzug von Künstler „dmirworld“ übrigens durch Zufall, das Motiv stand nicht auf meiner Liste. Aber wenn ihr mit offenen Augen durch L.A. schlendert, fallen euch viele solcher Motive vor die Füße.

Mehr Artikel zu meiner Zeit in Kalifornien findet ihr hier:

Mein Roadtrip durch Kalifornien

USA-Urlaub: Das kostete mein Roadtrip durch Kalifornien

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1 Comment

  • Reply Leni - featherlight.de 13. Februar 2018 at 14:18

    tolle Eindrücke. Ich will da auch mal hin 😀 (natürlich nicht nur wegen den schnieken Wänden, versteht sich!)

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