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Rock am Ring 2014 – so war’s

14. Juni 2014 // Eileen

Rock am Ring war dieses Jahr vor allem eins: Verdammt HEIß! Wir hatten am Pfingstwochenende locker über 30 Grad, jede kleine Wolke und jeder minimalistische Windhauch wurde mit einem wohltuenden “aaaaaaaah” aufgesogen. Nein, meckern will ich nicht. Ilka und ich fahren seit 2008 jedes Jahr zu RaR und sind echt froh, über Sonne. Uns ist schon einmal das Zelt abgesoffen und wir mussten im Auto pennen. Dann konnten wir nur mit Gummistiefeln und Regenplane tanzen. Oder uns froren fast sämtliche Gliedmaßen in der Nacht ab. Diesmal meinte es Petrus also juuut mit uns. 

Aber zum ersten Mal haben wir nicht zusammen übernachtet. Denn: Ich war beruflich dort, habe mit Kollegen vom “Metal Hammer“ in einer kleinen und total tollen Pension gehaust. Etwa sechs Kilometer vom Ring weg, also abseits von Ravioli, Zeltschnüre-Wirrwarr und Dixi-Klos. Und soll ich euch was sagen? Es war mal echt angenehm. Vor allem, wenn du dort arbeitest und Texte schickst (wie ich für BILD), ist so ein Zelt doch unsicher. Wohin mit dem Laptop, woher die Steckdosen? Es war wirklich eine gelungene Abwechslung, mal mit einer morgendlichen Solo-Dusche in den Tag zu starten. Dabei soll gesagt sein: Ich bin nicht zimperlich. Bei RaR wurde ich schon angepinkelt (!), in mein Planschbecken setzte jemand einen männlichen Kackhaufen (!) und ich teilte mir die Sammeldusche mit Trilliarden Achselhaaren und brüllenden Weibern. Alles kein Problem. 

Der Typ mit den schöner wehenden Haaren als ich ist übrigens ein Arbeitskollege von mir 😉

Ilka hingegen hat sich ins Camping-Abenteuer geschmissen. Ausgestattet mit einem großen Zelt und coolen Leuten chillte sie auf unserem gewohnten Platz, der nicht ganz so weit vom Gelände weg ist. Ich habe sie zweimal besucht und erst einmal in der Sonne relaxt, mir ein Dosenbier gegönnt und Grillfleisch gefuttert. Herrlich! Diese Atmosphäre auf dem Zeltplatz ist eben doch etwas ganz eigenes und magisches. Da können mich die Kerle gern zehnmal mit ihren Vodka-Pistolen nassmachen. Oder Asi-Sprüche loskloppen. Ist schon okay. 

So. Und was war jetzt musikalisch los? Nicht ganz so viel für Ilka und mich, wie sonst schnon mal. Aber ein Highlight war definitiv der Auftritt von Linkin Park. Weil sie die guten alten Lieder gespielt haben. Weil die Bühnen- und Lichtshow genial war. Weil Chester und Mike total hot sind. Und weil ihr letzter Auftritt am Ring richtig kacke war und sie alles wieder gutgemacht haben. Alligatoah fand ich top, die Kings of Leon waren das Highlight für Ilka und mich am Freitag. Zu Fante Vier haben wir getanzt und Taylor Momsen von den Pretty Reckless angegafft. Diese Frau ist einfach so attraktiv. 

Leider war es auch das letzte Rock am Ring am Nürburgring. Deswegen sorgte Marteria als allerletzter Act am Sonntag auch dafür, dass nicht nur Sahneschnitte Casper, sondern auch Hottie Campino auf der Bühne standen. Ehrlich – ich habe SO sehr gehofft, dass die toten Hosen doch noch irgendwie auftreten. Weil sie eine Green Card haben uns immer spielen können. Als Campino (übrigens zusammen mit Lars Ulrich von Metallica) dann am Sonntag im Backstage-Bereich an mir vorbei schlenderte, war ich happy. Auch wenn er nur für ein Lied auf die Bühne kam. 


Übrigens: Wer mich mal peinlich im Video erleben will, wo ich etwas zu RaR von mir gebe, klicke bitte HIER.

6 Comments

  • Reply Larissa 15. Juni 2014 at 6:18

    Ach, Rock am Ring, meine allererste Festival-Erfahrung vor sage und schreibe zehn Jahren. Danach bin ich allerdings zum Hurricane gewechselt, weil mir die Musik da besser gefällt. Meine Lust auf Festivals endete 2011 ziemlich unschön. Erst hatten wir ein echt beschissenes Southside und dann bin ich bei einem (Mini!!!!)-Festival im Krankenhaus gelandet, weil irgendwer es lustig fand, Flaschen ins Publikum zu werfen.
    Also: Schön, dass ihr die wilden Tage genossen habt! 🙂

  • Reply LAVIE DEBOITE 15. Juni 2014 at 9:54

    WTF du wurdest angepinkelt? 😀 Wie passiert denn sowas?!
    Also ich muss sagen so ohne Zelten könnt ichs mir irgendwie gar nicht vorstellen auf Festivals zu gehn weil ich genau das daran auch so verdammt arg mag. Auch wenns bei vielem echt mega umständlich ist. Bei RaR war ich selbst jetzt noch nie aber bei Rock'N'Heim gibts betonierte Klo- und Duschhäuschen, da lässt sichs ganz gut leben im Vergleich zu Southside und Nature One Duschzelten und Dixies. Aber da du beruflich dort warst war das ja sicher die beste Lösung. Im Übrigen auch verdammt geil wenn man da die Möglichkeit hat beruflich hin zu kommen. Und was das Wetter angeht. Das sah schon echt heftig aus bei euch, da hatten sicher einige mit dem Kreislauf zu kämpfen. Gerade wenn dann noch Alkohol im Spiel ist. Ich bevorzuge trotzdem die Sonne auf Festivals. Auch wenn das im Schlamm versunkene Southside damals auch echt spaßig war. Tolle Bilder! Hab dich kräftig auf Instagram gestalked und war tierisch neidisch! Vor allem auf den Auftritt von Taylor Momsen! Die haben letztes Jahr bei Rock'N'Heim kurzfrisitg abgesagt. Fand ich extrem schade weil ich sie auch einfach so mega heiss find!
    Linkin Park ist jetzt nicht so mein Ding. Ich fand die Auftritte von Iron Maiden und Metallica halt grandios. Einfach wahnsinn was die da für nen Sound hatten! Und der Auftritt von Campino und Casper bei Marteria war echt ganz großes Kino. so ganz ohne Campino hätt die Ära dann doch nicht enden dürfen!

  • Reply Sabrina 15. Juni 2014 at 14:55

    Ein toller Beitrag 🙂

  • Reply verschwommen 16. Juni 2014 at 9:52

    Woher ist die schöne grau-melierte Beanie, die du auf einem Foto trägst? Steht dir sehr gut und könnte ich auch gut gebrauchen..

  • Reply hedi 22. Juni 2014 at 16:46

    Schöne Bilder 🙂
    Wäre auch so gern dagewesen,aber irgendwie hat es dieses Jahr nicht geklappt 🙁

    Lg Hedi

    livelaughmusicbooks.blogspot.de

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