Lifestyle

Spirit of Istanbul Festival

2. April 2015 // Eileen

Prost! Im heutigen Event-Post geht’s um Alkohol. Und gutes – wirklich gutes – Essen. Eine famose Mischung, die ich vor kurzem in Berlin erleben durfte. In der Station Berlin (da, wo auch immer die Rebublica oder die Premium-Messe sind) wurde das Spirit of Istanbul Festival nun zum dritten Mal gefeiert. Und so einige Besucher kippten sich sicherlich drölf Schnäpse hinter die Binde. Denn beim deutsch-türkischen Festival gab’s haufenweise Yeni Raki, der für mich und meine Freundin Tatjana fast ein Verhängnis wurde. Aber mit Mitte 20 siegte dann doch die Vernunft (schade eigentlich, Gott werde ich alt) und wir haben irgendwann nur noch die Käsehappen gefuttert, weil wir am nächsten Tag arbeiten mussten. Das Exen des Anisbrands überließen wir dann anderen Gästen. Also nichts mit Hangover und XXL-Sonnenbrille – mein Kopf dankte es mir schließlich am morgen danach. Denn ihm ging es gut. Und meinem Magen erstmal. Ich habe geschlemmt wie eine Königin, denn für uns gab’s ein Sterne-Schlemmer-Dinner am Chef’s-Table. Sternekoch Ali Güngörmüs tischte auf: Unter anderem Feta-Pralinen, Lammfilet, Teigtaschen, Dips, Gemüse-Variationen und natürlich türkischem Gebäck. Tja – bei jeder Gabel wurde gefühlt das Raki-Glas gehoben und gesoffen – bei insgesamt 5 Gängen kommt einiges an Flüssignahrung zusammen. Und glaubt mir, es wurde drauf geachtet, dass Tatjanas und mein Glas immer voll ist (kleiner Gruß an Stephan und danke für den tollen Abend). 

Zwischendurch traten unter anderem Jupiter Jones und Balkanoid auf und Food-Stände boten das geilste Essen an. Vor allem der Nuss-Stand mit allerlei gerösteten Nüssen und Mais war ein Fest. Dazu noch leckere Säfte, Dips und Blätterteig-Taschen. Hach – mit Essen kannste mich ja immer verzaubern. Bei rund 6.000 Gästen wurde auch immer für Nachschub gesorgt, so dass der Street Food Markt noch die ganze Nacht in Gange war. Köstlich! Mit kugelrundem Bauch rollte ich mich dann irgendwann in die Ubahn und ab ins Bett. Und muss gestehen, dass mir auch der Raki echt gut geschmeckt hat (hätte ich mal nicht arbeiten müssen…). 

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