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Reisen: Copenhagen Travel Diary

1. April 2015 // Ilka
Wie ihr vielleicht schon über Instagram oder Facebook mitbekommen habt, war ich letztes Wochenende für 4 Tage in Copenhagen. Also eine Woche bevor es auch für Eileen dort hinging. Gemeinsam mit meiner Mama, der mein Vater und ich diese Reise zu ihrem Geburtstag geschenkt haben. Los ging es vom Düsseldorfer Flughafen relativ früh morgens. Gegen kurz nach 9 sind wir in Copenhagen angekommen. Dann ging es daran, den richtigen Ticketschalter zu finden, um uns ein Bahnticket zu kaufen. Schnell noch nach dem richtigen Gleis gefragt und ab ging die Post. In nicht mal 15 Minuten brachte uns der Zug zum Hauptbahnhof, von dem uns Google Maps erfolgreich zu unserem nahegelegenen Hotel gebracht hat.

*ÜBERNACHTUNG*
Wenn man nicht gerade über Air B’n‘B fündig wird, hat Copenhagen auch einige Hotels, die preislich immer noch im Rahmen liegen. Nichts desto trotz sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Copenhagen bzw. Skandinavien allgemein doch relativ teuer ist. Wir haben im Wake Up Copenhagen übernachtet. Wir hatten dort ein wirklich winziges Zimmer mit einer kleinen Duschkabine, die mit Milchglas verkleidet war. Für uns vollkommen ausreichend, da von Anfang an ja klar war, dass wir dort im Endeffekt nur übernachten wollen. Für ein verlängertes Wochenende ist diese Größe auch absolut okay, aber je länger man dort bleibt, so anstrengender wird es zu zweit auf so engem Raum. Uns hat es trotzdem gut gefallen. Das Personal ist unsagbar freundlich, es gibt im Keller einen Aufbewahrungsraum für Koffer (20 DKK pro Nutzung), sodass wir am Abreisetag nichts mit uns herumschleppen mussten. Ebenfalls gibt es direkt an der modernen Rezeption ein 24/7-Shop, bei dem man abends auch mal ein Sandwich, Bier oder Knabbereien kaufen kann. Obwohl man relativ nah an den Bahnschienen ist (und wir hatten ein Zimmer in Richtung der Bahn) hört man abends absolut nichts davon und kann entspannt und ruhig einschlafen.

Wake Up Copenhagen
Carsten Niebuhrs Gade 11
DK- 1577 Kopenhagen V


*ESSEN*

Um ein bisschen zu sparen, haben wir eigentlich nur an zwei Tagen richtig „warm“ gegessen. Am ersten Tag nachdem wir die Strøget schon unsicher gemacht haben, sind wir nahezu automatisch am Café Norden vorbeigekommen. Eigentlich kommt man auch nicht daran vorbei ohne es zu bemerken. Da uns zu diesem Zeitpunkt der Hunger so übermannt hat, beschlossen wir einfach dort eine Kleinigkeit zu essen. Diese Kleinigkeit hat uns umgerechnet 53€ für einen Burger, ein warmes Sandwich sowie 2 kleine Cola gekostet. Nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass man in Deutschland so ein Essen für die Hälfte bekommt. Beschweren will ich mich nicht, denn das Essen war vorzüglich und die Location einfach richtig schön. Das an diesem Tag auch noch das Wetter so gut mitgespielt hat, machte das Ganze nahezu perfekt. Am Samstag, unserem vorletzten Tag, haben wir dann noch einmal bei dem Italiener MILANO im Fields, Skandinaviens größtem Einkaufszentrum gespeist. Auch hier nicht gerade günstig, aber auch absolut lecker und super empfehlenswert. Den Rest der Tage haben wir uns morgens Brötchen geschmiert und auch abends meist ein Sandwich aus dem Supermarkt gegessen. Ich sag euch, die Dinger kann ich jetzt erstmal nicht mehr sehen. Sonst kann ich euch auch noch Riz Raz und Pasta Basta empfehlen, die wir aber aufgrund unseres schlechtes Zeitmanagements nicht geschafft haben.

Café Norden
Østergade 61, st. DK – 1100 København K

Fields
Arne Jacobsens Allé 12 DK – 2300 København S


*SHOPPING*

Fields
Skandinaviens größtes Einkaufszentrum! Dagegen kann das Centro in Oberhausen beispielweise gar nicht anstinken. Der Flughafen von Copenhagen vielleicht eher, denn auch der ist eine reine Shopping Oase, aber das Centro eher nicht. Von bekannten Marken wie H&M, Gina Tricot, Monki und Only über skandinavische bzw. dänische Labels wie NOA NOA, Samsoe + Samsoe und Pilgrim bis hin zu Topshop, Only, Superdry und Zara. Hier schlägt das Herz jeder Fashionista höher. Ich selbst bin hier in dem ein oder anderen Laden auch fündig geworden und zeige euch meine Ausbeute alsbald, falls es euch denn interessiert.

Fields
Arne Jacobsens Allé 12
DK – 2300 København S

ACNE Concept Store
Einen kurzen Abstecher neben den ganzen einschlägigen Einkaufszentren und Stores musste meine Mutter mit mir zum ACNE Concept Store im Herzen von Norrebro machen. Gekauft habe ich zwar nichts, aber wenigstens schauen wollen ich einmal. Die Kollektionen dort sind wirklich um einiges reduziert und wer wirklich Fan der Marke ist, sollte sich diesen Abstecher wirklich nicht entgehen lassen.

Elmegade 21
DK – 2200 Kopenhagen


Strøget
Die Strøget wird glaube ich in jedem Reiseführer erwähnt. Von Radhusplasen nur einen Katzensprung entfernt findet sich wohl die größte Einkaufsstraße Copenhagens, auch wenn es immer mal ratsam ist, abseits der bekannten Wege zu gehen. Hier findet ihr nicht nur Stores von Bang&Olu, Burberry, Topshop oder &Other Stories, sondern auch tolle Secondhand Läden und einen Disney Store. (Ja ich konnte es mir nicht nehmen lassen und als ich die ganzen süßen Prinzessinnenkleider gesehen habe, wäre ich gern wieder jung gewesen!). Am Ende der 1,1km langen Einkaufsstraße kommt ihr am Kongens Nytorv an. Dort befindet sich zum krönenden Abschluss noch Magasin. Ein weiteres Einkaufszentrum mit vielen Marken unter seinem Dach. Vergleichbar mit Galeria Kaufhof, Breuninger oder P&C in Deutschland.

So last Season
Wäre wohl ein weiteres Highlight für mich gewesen, hätten wir nicht vor verschlossenen Türen gestanden. So last Season ist ein Designer Outlet mitten in Norrebrø. Trotzdem möchte ich es für euch hier aufnehmen, denn wenn ihr Glück haben solltet, dann könnt ihr dort vielleicht tolle Schnapper ergattern.
Bragesgade 10 C

2200 København N

Turbos Bazar
Ein familiärer Hallenflohmarkt, der auch bei schlechtem Wetter gut besuchbar ist. In einer überdachten Lagerhalle/Garage etwas außerhalb von Copenhagen gibt es diesen, meiner Meinung nach, sehenswerten Flohmarkt. Fündig geworden, bin ich dort allemal, ebenso wie meine Mutter, die endlich eine Garnhaspel (und sowas sucht sie schon seit Jahren) zu einem Spottpreis erstehen konnte. Auch wenn viel von den angebotenen Sachen eventuell kitschig, ramschig oder irgendwie müllig ist, lohnt es sich auch in die hintersten Ecken zu schauen. Der Eintritt kostet 10 DKK was ungefähr einem Preis von 1,33€ einspricht.
Turbos Bazar
Poppelstykket 8
2450 Copenhagen SV.

Langelinie Outlet
Das Langelinie Outlet liegt direkt am Wasser mit Bushaltestelle vor der Tür. Als wir die kleine Meerjungfrau besucht haben, haben wir danach einen Abstecher dorthin gemacht. In dem ein oder anderen Store dort, sind richtig coole Marken vertreten wie z.B. Gestuz.

Langeliniekaj 2,
DK –  2100 København


*MUST SEE*
Zuletzt eine kleine Auflistung von Dingen, die man unbedingt mal gesehen haben muss. Einiges davon, wie Lille Havrue liegen etwas weiter außerhalb und doch lohnt sich der Gang. 
  • Tivoli: macht allerdings erst im April wieder auf
  • Amalienborg: am besten zum Wachwechsel um 12.00 Uhr mittags, sofern die Königin denn zuhause ist (das erkennt man an der gehissten Flagge)
  • Frederikskerk: direkt gegenüber vom royalen Schloß. Ein Gang in die Kuppel, um einen tollen Blick über Copenhagen zu genießen, gibt es meist erst nach 12.30 Uhr
  • Nyhavn: der „neue“ Hafen fußläufig vom Schloss zu erreichen. Dort reiht sich ein niedliches Café an das nächste, die Architektur ist wunderbar und einfach schon anzuschauen
  • Lille Havrue; die kleine Meerjungfrau. Sie ist wirklich klein, dass muss man ihr lassen. Wenn ihr euch beim Weg nicht sicher seid, geht dorthin wo die meisten Menschen stehen. Dann seid ihr zu 100% richtig. 
  • Malmödas Nachbarland Schweden liegt nunmal direkt nebenan. Nur der Öresund mit seiner über 8km langen Brücke trennen die beiden Länder voneinander. Trotzdem kann man für einen kleinen Preis mit der Bahn bis nach Malmö fahren. Unbedingt machen! Aber Achtung: Man kann zwar in DKK bezahlen wir aber in SWK ausbezahlt. 
  • Amangerbro und Norrebro: zwei Stadtteile durch die es sich zu schlendern lohnt. Vielleicht auch mal ohne Plan oder Karte

 

1 Comment

  • Reply Sina 7. April 2015 at 13:32

    Wirklich ein toller Bericht! Wart ihr in Cristiania? Das kann ich auch echt empfehlen, nicht unbedingt wegen der Drogen, sondern mehr wegen der Künstler und der alternativen Art 🙂

    Liebe Grüße,
    Sina

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