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Vom Wunsch zur Wirklichkeit: Mein Roadtrip durch Kalifornien

13. Dezember 2017 // Eileen

Ich wage mal zu behaupten, dass wir alle unsere ganz eigene Bucketlist haben. Eine Liste von Dingen, die meist nur in unserem Kopf existiert und gar nicht auf Papier. Oder die vielleicht mal in unserem Tagebuch stand – damals noch etwas kindlich naiver, frei von “Erwachsenen-Wünschen”. Diese Liste begleitet uns ein Leben lang. Manche Wünsche stehen zig Jahrzehnte drauf, andere erfüllen sich, manche werden wohl niemals wahr werden. Aber dieses Gefühl, etwas von genau dieser ganz eigenen Bucketlist abhaken zu können ist unbeschreiblich. Jeder, der genauso gerne Dinge abhakt und To-Do-Listen führt wie ich, weiß, wie geil dieses “Abhaken”-Gefühl ist. Und vor genau einem Monat konnte ich einen Punkt auf meiner Bucketlist – oder nennt sie auch gerne “Löffelliste” mit einem Häkchen versehen, der schon lange dort draufstand: Ein Roadtrip durch Kalifornien mit meiner besten Freundin UND einem irre geilen Auto.

Seit Jahren scrolle ich mich durch Websites und stehe total auf diese Fotos von BFFs mit wehenden Haaren im Cabriolet, Händchen haltend an Wahrzeichen und grinsend mit Café Latte in der Hand irgendwo in Los Angeles. Klar – sehr kitschig und meist etwas sehr gestellt – aber als junges Mädchen wollte ich genau so sein, wie diese Girls. So schön unbeschwert und frei, so ohne Alltags-Stress, Sorgen und To Dos. In den Tag hinein leben, mit der Sonne im Gesicht aufwachen, die Klamotten einfach auf den Rücksitz des Autos schmeißen und einfach weitercruisen. Der Traum ging nie wirklich weg – nur die kitschigen Foto-Vorstellungen wurden etwas normaler. Und zusammen mit Booking.com zeige ich euch heute ein paar Fotos von meinem Roadtrip mit dem Mustang Cabrio durch Kalifornien – dem Wunsch, der Wirklichkeit wurde.

DER FLUG

GEBUCHT haben Chiara und ich den Urlaub schon im Spätsommer. Wobei “schon” etwas übermütig klingt. USA-Reisen buchen viele Leute ja wirklich schon Monate im Voraus, aber wir hatten unfassbar viel Glück mit dem Flug. Dank eines Error Fares haben wir pro Person nur 180 Euro gezahlt. 180. 1-8-0! Also pro Strecke 90 Euro. Die Airline – Air Canada – war super, 2x sind wir umgestiegen, was kein Problem war: Von Berlin nach London, von London nach Kanada und schließlich nach Los Angeles. Und genau so wieder zurück. Natürlich waren wir dann pro Flug knapp 24 Stunden unterwegs, aber für den Preis war es uns wirklich egal und dank einiger Offline-Netflix-Serien (und ein paar Mimosas …) verging die Zeit auch rasend schnell.

DIE ROUTE

Für unseren Roadtrip haben wir kurz vorher Zuhause in Berlin die ungefähre Strecke via Google Maps abgesteckt. Praktisch war, dass ich vor einigen Jahren schon mit Toko in Amerika war und dort mit dem Auto entlang gefahren bin. Ich kannte die Strecke also noch grob – auch wenn ich damals nur Beifahrer war und einfach zu viel Angst hatte, selbst zu fahren. Chiara und ich waren insgesamt vom 8. bis zum 18. November in Kalifornien. Nicht sehr lange, aber dennoch ausreichend, um viele tolle Städte zu entdecken.

Am Ende stand die folgende Reiseroute fest: 

  • 8.-9. November: Los Angeles
  • 10.-11. November: Venice Beach
  • 12. November: Morro Bay
  • 13.-15. November: San Francisco
  • 16.-17. November: Yosemite-Nationalpark
  • 18. November: Rückflug aus Los Angeles

Die Strecken mit dem Auto solltet ihr nicht unterschätzen – wir waren teilweise neun Stunden am Tag im Auto unterwegs. Aber da in Amerika die Straßen top ausgebaut sind, macht das Fahren einfach nur Spaß. Von L.A. nach Morro Bay konnten wir den legendären Highway 1 entlang fahren – schön an der Küste vorbei, mit dem Meer und der frischen Brise im Blick. Ein irre tolles Erlebnis, welches ihr unbedingt mal erlebt haben solltet. Da ein Teil des Highway 1 leider noch immer nicht befahrbar war (bzw. ist), fuhren wir dann nach San Francisco über die Autobahn – aber auch das war einfach nur angenehm und so voller “Aaaahs” und “Oohhhs” in der Natur, dass die Strecke sich überhaupt nicht so lang anfühlte. Morro Bay liegt übrigens etwa auf der Hälfte zwischen L.A. und S.F. und ist ein kleines, uriges Rentner-Städtchen. Nicht viel los – genau richtig, um Kraft zu tanken und etwas abzuschalten.

DIE HOTELS

Unsere Hotels haben wir erst kurz vor knapp gebucht. Tatsächlich haben wir all unsere Hotels und Appartements bei Booking.com gebucht und vor Ort bezahlt. Denn die Zimmer waren auf der Website egal wann und egal wo am günstigsten. Und dank des Freunde-Links sparten wir bei jeder gebuchten Reise doppelt: Immer wenn Chiara über meinen persönlichen Link buchte, bekam ich 15 Euro gutgeschrieben und sie ebenfalls. Macht 3o Euro pro Hotel.

Wir haben uns ein Appartement in Venice Beach gebucht, dazu Hotels in Morro Bay, San Francisco und im Yosemite Nationalpark. In Los Angeles selbst hatten wir das große Glück, bei einer Freundin von mir schlafen zu können, die uns liebevoll beherbergte 🙂 Bis auf das Hotel in San Francisco kann ich all unsere Unterkünfte wärmstens und von Herzen empfehlen. Alles absolut bezahlbar – wir konnten ja sowieso alle Zimmerpreise durch zwei Personen teilen – und sehr, sehr toll eingerichtet. Für San Francisco würde ich bei einem neuen Trip ein anderes Hotel wählen, habe es euch aber auch mal mit aufgeführt. Alle anderen drei Unterkünfte sind TRAUMHAFT. Vor allem die Hütte im Yosemite ist der Wahnsinn. Mit eigenem Kamin und Schaukelstühlen im Zimmer, einem Restaurant mit der nettesten und tollsten Bedienung der Welt und einem Ausblick in die Wälder. In Morro Bay war das Highlight unseres Bungalows das Frühstück: Es ist inklusive und wird ans Bett geliefert. Und zwar von einem total netten Opi, der das frisch zubereitete Essen per Tablett an euch liefert. SO unfassbar freundlich! Und es war wirklich köstlich. Generell ist die Freundlichkeit der Personen an jedem Ort unseres Roadtrips durch Kalifornien etwas, was ganz ganz dicke Pluspunkte bei mir sammelte. Und was mir echt für immer in Erinnerung bleiben wird.

VENICE BEACH: Air Venice On The Beach (den Tipp bekam ich von Jules Calling – danke noch mal!)

MORRO BAY: Beach Bungalow Inn & Suits

SAN FRANCISCO: Da Vinci Villa

YOSEMITE NATIONALPARK: Sierra Sky Ranch

UNSER AUTO

Ich muss euch etwas gestehen: VOR dem Roadtrip nach Kalifornien bin ich nie, nie, nie Automatik gefahren. Ich habe mich immer nur brav hinter meinen Schaltwagen Zuhause gesetzt, bin auch in Berlin so selten wie möglich Carsharing-Autos gefahren und war stolzes “Buskind”. Und nun? Nun fahre ich fast täglich per Carsharing zur Arbeit. Im Automatikwagen. Ich liebe es – so easy peasy und ohne das lästige Schalten. Meine Freunde ziehen mich damit natürlich auf, aber die dürfen das auch und ich kann über mich selbst lachen. Ich weiß nicht, wieso ich so großen Respekt und auch so große Hemmungen davor hatte, in Amerika Auto zu fahren. Vielleicht, weil dir zwar jeder sagen kann, wie es sich THEORETISCH anfühlt, du es aber PRAKTISCH einfach durchziehen musst.

Für den perfekten Roadtrip und das perfekte Erlebnis hatten Chiara und ich den perfekten Wagen: Einen knallroten Mustang. Ein Cabrio, was mir beim ersten Anblick die Tränen fast in die Augen schießen ließ. Mein Herz setzte echt einen kurzen Moment aus, als ich es das erste Mal sah und ich musste meiner Mama ein schnelles Foto, erstes schicken. Dass wir diesen schnieken Schlitten bekamen, haben wir der Kooperation mit Budget Autovermietung zu verdanken. Wir haben Sprit und Versicherung selbst bezahlt, hatten aber die große Ehre, uns bei Budget den knallroten Mustang auszusuchen. Ein wahres Schnittchen.

Die Kommunikation mit der Budget Autovermietung war top,  sowohl vor der Reise als auch währenddessen bei Fragen aller Art. Direkt nach unserer Ankunft in Los Angeles haben wir das Auto beim Stand von Budget abgeholt. Dafür fuhren wir mit einem Flughafen-Shuttle ein paar Minuten bis zur Niederlassung von Budget, haben uns dort am Schalter kurz angemeldet, die Formalitäten geklärt und dann ging es auch schon los. Wir erhielten die Schlüssel zu unserem Wagen und eine Kopie der Unterlagen. Hat alles in allem eine halbe Stunde gedauert. Mit unserem Mustang bin ich dann leicht übermüdet zu meiner Freundin Jenni gefahren, die zum Glück nicht weit weg vom Flughafen wohnt. Denn in L.A. bist du gerne mal eine Stunde vom Airport bis nach Hollywood mit dem Wagen unterwegs. Anfangs hatte ich großen Respekt vor diesem Schlitten, so ein großes Auto bin ich noch nie gefahren. Aber er fuhr sich so soft, dass ich mich im Nu daran gewöhnte.

Pluspunkt: Chiara hat in mühevoller Fleißarbeit in den Tagen vor unserem Hinflug eine Superduper-Playlist erstellt. Aus Liedern, in denen das Wort “California” vorkommt, oder die eben von Kalifornien handeln. Die Songs voll aufgedreht, düsten wir also zehn Tage lang durch Amerika. Mal mit geschlossenem Verdeck, mal als Cabrio. Wir ließen uns es natürlich nicht nehmen, bei feinstem Sonnenschein den Highway 1 nach Morro Bay ohne Verdeck zu fahren. Ich kann euch sagen: Die Blicke der Mucki-Protz-Kerle an der Ampel waren Gold wert. Lag aber vielleicht auch an meiner Lenkrad-Performance mit verdammt schiefen Tönen zu “California Girl”. Aber das ist nur so eine Vermutung …

Jedenfalls war unser Auto deutlich fotogener als wir, wurde diverse Male angeflirtet und fotografiert – und wir platzten fast vor stolz. Es war der perfekte Roadtrip und ich kann euch allen die Route wärmstens empfehlen. Wie versprochen folgen noch ausführlichere Einzelberichte zu Los Angeles, San Francisco, dem Yosemite-Nationalpark und unseren Kosten vor Ort. Aber ich hoffe, ich konnte euch einen guten Überblick geben und habe eure Reiselust geweckt. Vielleicht geht’s für euch ja 2018 nach Kalifornien? Das mal auf die Bucket List zu schreiben, kann zumindest nicht schaden.

GUTSCHEIN: REISEN UND SPAREN

Um euch die Entscheidung ein bisschen leichter zu machen, habe ich noch einen Rabattcode für euch. Wenn ihr mit Booking.com eure Reise oder Unterkünfte etc. bucht, bekommt ihr damit 25 Euro zurück. Und falls es nicht gleich über den großen Teich bis nach Amerika geht, gibt es ja auch tolle Reiseziele in der Nähe. Ally hat zum Beispiel letzte Woche wunderschöne Winter-Hotspots in Europa für euch vorgestellt. Also nichts wie Koffer gepackt und in den Urlaub!

// HIER KLICKEN UND SPAREN //

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Booking.com 

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3 Comments

  • Reply Lu 13. Dezember 2017 at 9:10

    Ohhh, was für wunderschöne Bilder! Es sieht nach einer fantastischen Reise aus und ich freue mich schon sehr die die detaillierten Berichte, hurra!

    Liebe Grüße
    Lu

  • Reply Vanessa 13. Dezember 2017 at 19:34

    Wow, das sieht alles cool aus.. und dein Style ist so so schön <3

  • Reply Franzi 1. Januar 2018 at 20:45

    Hi,

    Zuerst mal WOW, ein toller Eintrag!!! Deine Route ist wirklich cool und die Bilder sind sehr schön geworden 🙂 !

    Lieben Gruß,
    Franzi

    https://littledailystorieswithlove.blogspot.de

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