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Chicago: Sehenswürdigkeiten der Windy City

14. April 2016 // Eileen

Es ist schon einige Wochen her, dass ich mit Toko, Marie und Flo in Chicago war. Trotzdem möchte ich euch natürlich noch erzählen, was wir außer der Skydecks noch erlebt haben. Fünf Tage lang waren wir in der Windy City – davon drei leider ohne Koffer, denn das Gepäck hat den ganzen Weg leider mit Verzögerung zurückgelegt. Wir haben versucht, recht viel innerhalb eines Tages unterzubekommen. Denn auch wenn man nicht ewig lange an einem Ort ist, möchte man ja doch einiges erleben. So saßen wir abends oft im Hotelzimmer zusammen und haben überlegt, welche Chicago Sehenswürdigkeiten jeder von uns abklappern will. Daraus entstand erst ein Kuddelmuddel – aber nach einiger Planung eine geordnete Liste.

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TIPP: Schreibt euch direkt auf, welche Sehenswürdigkeiten wo liegen. Am besten mit der nächsten Ubahn oder Bushaltestelle. So kann man viel einfacher planen, welche Orte man hinter einander besuchen kann und man spart wirklich sehr viel Zeit. Glaubt mir. Ich habe das vor Jahren auch noch total chaotisch versucht, was natürlich auch funktioniert. Man kommt schließlich immer an sein Ziel. Aber mit dieser kleinen Struktur bekommt man meiner Erfahrung nach noch mehr pro Tag gesehen – und ärgert sich hinterher nicht, dass man an einigen Plätzen zweimal war.

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TIPP 2: Ladet euch eine Offline-Map runter. Ich schwöre ja egal wo ich auf der Welt unterwegs bin, auf die Ulmon-App. Funktionierte im Urlaub 1A ohne Internetverbindung. Die App hat sehr viele der Straßen, aber auch schon bekannte Chicago Sehenswürdigkeiten an sich gespeichert. Man kann Favoriten erstellen und sich so wiederkehrende Adressen, wie das Hotel, merken. Damit verlaufe ich mich deutlich weniger und spare auch so wieder wertvolle Zeit.

Nun aber zum Wesentlichen: Wo sind wir gewesen? Nun – sehr oft waren wir shoppen, denn wenn du jedes Mal die Hoffnung hast, dass dein Koffer doch noch ankommt, kaufst du nicht sofort alles neu. Also sind wir an Tag 1, 2 und 3 jedes Mal zu H&M gerannt, weil immer doch noch was fehlte. Ich brauchte einen neuen Schal und Handschuhe, dann eine neue Mütze wurde eingekauft, dicke Pullover, Socken und Schlafzeug. Natürlich das Nötigste – aber da wir es wirklich arschkalt (Pardon!) hatten, musste ein Teil des Urlaubsgeldes nun mal dafür aufgebraucht werden. Wie schaaaaaaade aber auch 😉

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Abseits von Urban Outfitters, Topshop (da habe ich meine Avocado-Hülle her), H&M, Victoria’s Secret und Macy’s (da haben Marie und ich uns mit den Liquid Lipsticks von Anastasia Beverlyhills eingedeckt) wurde dann doch noch etwas Sightseeing betrieben. Und zwar hier:

The Bean

Natürlich DIE Touri-Attraktion Nummer 1. Die Bohne heißt eigentlich Cloud Gate und steht im Millennium Park. Komplett auf Hochglanz poliert, kann man sich wunderbar in der Bohne von Außen und Innen spiegeln. Ich war überrascht, wie riesig die Bohne ist. Auf Bildern sah sie kleiner aus, aber man kann locker durch sie hindurch laufen und hat noch massig Luft zur Decke.

Chicago 2016

Navy Pier

Leider waren wir zur falschen Jahreszeit da, denn im Sommer bzw. wenn es wärmer ist, haben die Geschäfte und Attraktionen am Navy Pier auch geöffnet. Die Seebrücke ist dann beleuchtet, ein großes Riesenrad dreht sich, es gibt massig Geschäfte und Lokale, wo man draußen sitzen kann und aufs Wasser blickt. Uns blieb aber dennoch ein wunderbarer Wanderweg.

Chicago 2016 / Veröffentlichung des Bildes nur gegen Honorar gestattet. Fotograf: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)

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Museum of Contemporary Art

Zum MCA hat es uns ehrlich gesagt aus Versehen verschlagen. Wir wollten eigentlich ein anderes Museum besichtigen und hatten uns schlicht vertan. Am Ende war das aber gut so. Das Museum für zeitgenössische Kunst ist nämlich super instagrammable 😉 Tolle Aufmachung, Mitten in Chicago gelegen (220 E Chicago Ave) und sehr preisgünstig. Sagt einfach, dass ihr Studenten seid – bei mir haben sie das nicht nachgeprüft.

Chicago 2016 / Veröffentlichung des Bildes nur gegen Honorar gestattet. Fotograf: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)

North Avenue Beach

Der Strand am Lake Shore Drive ist nicht nur eine Sommer-Attraktion. Klar, normalerweise wird sich hier in Bikini und Badebüx gesonnt. Aber bei unserem Trip war nicht viel mit Sonne – oder Wärme generell. Ich habe mir buchstäblich dort den Hintern abgefroren – aber das war’s wert. Wir haben hier die blaue Stunde verbracht, denn man hat einen einmaligen (!) Blick auf die Skyline. Plus: Der Ort ist nicht sehr überlaufen, weswegen wir viel Platz für Fotos hatten.

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Pilsen

Klingt bierig, hat aber nichts mit Alkohol zu tun. Pilsen ist ein Stadtteil in Lower West Side Chicago und kunterbunt gestaltet. Hier gibt es an jeder Ecke Kunst zu entdecken, es gibt viele Restaurants und Cafés, die ein kleines bisschen an den Berliner Flair erinnern. Vor allem für jüngere Leute ein toller Ort, um einen Nachmittag oder Abend zu verbringen.

Hancock Building & Sky Deck 

Die beiden berühmten Aussichtsplattformen Chicagos habe ich euch ja schon bestens in meinem ersten Blogpost über die Stadt gezeigt. Deswegen reiße ich das hier nur mal schnell der Vollständigkeit halber an. Ich kann BEIDE sehr empfehlen – wobei das Sky Deck mit dem Glaskasten vermutlich etwas spannender für einen ersten Besuch ist. Alle Infos dazu und wie es so war, auf durchsichtigem Boden zu “schweben”, lest ihr wie gesagt im ersten Artikel.

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Was haben wir gegessen?

Kulinarisch kann ich übrigens natürlich iHop empfehlen: Dort gibt es rund um die Uhr allergeilste Pancakes, Omlettes und und und. Mit Kaffee bis zum Abwinken, Sirup literweise (Toko macht die Behälter sehr gerne leer) und super Orangensaft.

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Wer Sushi mag, dem kann ich das Rory Sushi empfehlen. Süßer kleiner Laden mit netten Menüs und Edamame! Und Eis sollte man unbedingt bei Cold Stone futtern. Wie der Name schon sagt, werden die verschiedenen Sorten auf einer kalten Platte zu einer Kugel geformt und mit feinsten Showkünsten des Eisverkäufers präsentiert. Wir hatten übrigens einen echt netten Boy hinter der Ladentheke stehen, der uns drölfzig Probierlöffel gab. Aber ich entschied mich eh für Peppermint-Schoki, weil das meine allerliebste Lieblingssorte ist 🙂

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Ich hoffe, euch helfen diese Tipps ein wenig, falls ihr auch mal nach Chicago wollt. Schreibt mir ansonsten auch gerne einen Kommentar, was euch besonders an der Stadt so gut gefallen hat. 

*Danke an Toko, dass ich einige seiner Bilder verwenden durfte

3 Comments

  • Reply Sabrina 18. April 2016 at 15:16

    Oh wow *-* Die Fotos sind klasse!
    Sehr interessant.

  • Reply Sabrina 16. September 2016 at 9:07

    So viele schöne, zauberhafte Bilder, da bekomme ich ja direkt Fernweh!

  • Reply data recovery software free download for windows 10 64 bit 14. März 2017 at 18:45

    this is good article !!!!!!

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